Kinder sind etwas Wunderbares

Alle Kinder sollten glücklich aufwachsen können! Denn nur dann können sie sich zu so klugen, selbstbewussten, liebevollen Menschen entwickeln, wie die Welt sie doch dringend braucht...

Ein lächelndes Baby lässt uns unwillkürlich zurücklächeln. Legt es uns gar noch vertrauensvoll die Ärmchen um den Hals, dann drücken wir es zärtlich an die Brust, atmen seinen herrlichen Babyduft ein, und schon scheint für uns auch an trüben Tagen die Sonne. Doch natürlich kommt es hin und wieder vor, dass es unzufrieden ist. Dann geht uns sein Geschrei durch Mark und Bein! Denn das heißt ja nichts anderes als: 

 

Alarm! Alarm! Baby in Not!

Ja, genau so hat es der liebe Gott (oder Mutter Natur) eingerichtet: Schnurstracks sollen wir hineilen, wie unser Instinkt uns befiehlt, und den kleinen Schatz hochnehmen, ihn füttern, streicheln, trösten oder windeln, je nachdem, was er gerade braucht, so dass er sich wieder beruhigen und friedlich weiterschlafen kann. Keineswegs jedoch dient sein Gebrüll dazu, die Lungen zu kräftigenwie hartgesottene Kinderärzte den Eltern einst mehr oder weniger erfolgreich einredeten. Das Ergebnis waren Erwachsene mit möglicherweise tadelloser Lungenfunktion (ach was! Nicht mal das trifft zu!), die sich ihr Leben lang höllisch anstrengen mussten, um über das frühe Trauma des Ungehört-Bleibens, des Sich-im-Stich-gelassen-Fühlens, der nackten Angst vor dem Verhungern, ja, der Todesangst und der Resignation hinwegzukommen. Nicht alle haben das geschafft...

Denn dem Baby fehlt noch das Zeitgefühl und die Einsicht, dass es manchmal eben etwas länger dauern kann, bis sein Hunger gestillt wird. Wir müssen uns nur mal vorstellen, Sie und ich könnten weder sprechen noch laufen und lägen, völlig abhängig von der Zuwendung anderer, im Bett; wenn da keiner käme, um sich um uns zu kümmern, würden wir wohl auch immer verzweifelter brüllen...

 

Klopf-Akupressur für Babys und Eltern

Was können wir tun, um das Leid der Kleinen zu lindern und ihr Wohlbefinden wieder herzustellen? Kuscheln, Füttern oder Windel wechseln, ja klar. Aber wenn der Grund nicht so ohne weiteres zu erkennen ist? Oder das Schätzchen immer weiter brüllt? Da bewährt es sich, dass das Akupressur-Klopfen gar keine exakte Diagnose braucht, um segensreich zu wirken. Es reicht die liebevolle Zuwendung und das Gewusst-Wie-und-Wo, um die innere Harmonie beim Kind wieder herzustellen. Die von Mama und Papa und anderen Beteiligten dann am besten gleich mit... 

Übrigens ist es dafür nicht mal unbedingt nötig, am Kindchen selbst herumzuklopfen. Oft  reicht es, die Prozedur bei uns selbst auszuführen, vorausgesetzt, wir sind in unseren Gedanken und Gefühlen eng und liebevoll mit dem weinenden Menschlein verbunden.

Und noch etwas: Falls es tatsächlich Hunger ist, der das Baby schreien lässt, hilft auch ausgiebigstes Klopfen nicht weiter!

 

Wenn die Kleinen größer werden...

... macht man ihnen erst recht das Leben schwer. Der Neurobiologe und Hirnforscher Prof. Gerald Hüther meint sogar: Bei der Geburt sind 98 Prozent der Kinder hochbegabt; doch während der Kindergarten- und Schulzeit geht dieser Prozentsatz rapide zurück. Wie können wir als liebevolle Eltern, Großeltern, Verwandte und Freunde der Familie das verhindern? Am ehesten, indem wir den Kindern Zeit und Raum geben, um die Welt für sich zu entdecken. Ja, auch im Matsch zu spielen! Gelegentlich durchaus mal auf die zu Nase fallen! Sich ausgiebig zu bewegen! Allein und mit ihren Freunden ihrem Alter entsprechende Abenteuer zu erleben! Die natürliche Lust am Entdecken und Lernen wird nämlich leicht zerstört, wenn man die Kinder stets in eine vorgegebene richtige Richtung stupst und ihnen dauernd besserwisserisch erklärt, was sie als nächstes tun sollen. Das kann übrigens nicht nur durch Tadeln und Schimpfen, sondern häufiger noch durch das pädagogisch wertvolle“, penetrant übertriebene Lob geschehen, das sich viele Erwachsene heutzutage im Umgang mit Kindern angewöhnt haben. 

Übrigens, falls die kleinen Draufgänger sich tatsächlich mal verletzt haben oder enttäuscht, traurig oder wütend sind, kann die Klopf-Akupressur ihre Welt wieder zurecht rücken.

 

Schließlich beginnt der Ernst des Lebens

Natürlich wollen alle liebenden Eltern ihrem Nachwuchs gleich zum Schulbeginn die allerbesten Chancen auf ein erfolgreiches Leben zuschanzen. Das ist menschlich und verständlich, obwohl der gute Wille und die eiserne Entschlossenheit dabei zuweilen sogar hinderlich sind. Zudem ist gerade dies das Alter, in dem sich manchmal echte Lern-Blockaden aufbauen. Wie und warum sie überhaupt entstehen, ist für die Erwachsenen oft vollkommen unbegreiflich; denn dass Kinder ihren Eltern immer alles erzählen, was in ihren Köpfen vorgeht, ist leider nur ein Gerücht. Vielleicht begreifen sie es ja auch selber gar nicht. Zum Glück jedoch lassen sich solche Blockaden durch Klopfen auflösen... 

Genau das ist ja das Schöne an der Klopf-Akupressur: Kein Mensch kann sie zur Manipulation missbrauchen. Denn sie beseitigt nur die hinderlichen negativen Emotionen, so dass positive wie Lebensfreude und Dankbarkeit, Zuversicht und Mut anschließend genug Raum finden, um sich auszubreiten. 

Damit hat jedes Kind von klein auf die Möglichkeit, zu dem Menschen heranzuwachsen, der es im Grunde seines Herzens schon seit jeher ist.

 

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