Im Vordergrund: Der Körper

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie darf ich natürlich keine organischen, sprich: Keine „rein körperlichen“ Leiden behandeln. Da ist so. Und doch: Obwohl wir ja wohl alle wissen, wie ein Körper aussieht (was sich von Geist oder Seele nicht so ohne weiteres behaupten lässt), gibt es eben fließende Übergänge. Selbst wenn ich mich bei der Hypnosetherapie darauf beschränken, Ihrem Unterbewusstsein hilfreiche Suggestionen einzuflüstern, und bei der Klopf-Akupressur darauf, seelische oder geistige Stauungen aufzulösen und den Strom der Energie in geordnete Bahnen zu lenken, wo er ruhig dahin fließen kann, lässt sich dabei doch gar nicht vermeiden, dass die daraus entstehende Harmonie von Geist und Seele sich ebenso wohltuend auch auf den Köper auswirkt: Die Allergien (also die übertriebenen körperlichen Reaktionen auf eigentlich harmlose Reize) und die Schmerzen wollen Ihnen ja etwas mitteilen und Ihnen nahelegen, dies, das oder jenes in Ihrem Leben zu ändern.

Nachdem es uns gelungen ist, die Symptome zu deuten und zu verstehen, was Ihr Unterbewusstsein Ihnen damit erklären will, und vor allem, wenn Sie die entsprechenden Lebensänderungen eingeleitet haben, dann kann Ihr Körper sozusagen mit gutem Gewissen wieder heil werden. 

Die Umkehrung gilt genauso: Seelische oder geistige Blockaden können durchaus Probleme verursachen, die sich eindeutig im Körper und seinem Befinden zeigen.

Häufig allerdings sind die körperlichen Auswirkungen aus Lösungen entstanden, die unser liebevoll um unser Wohl besorgtes Unterbewusstsein sich klug ersonnen hat, um Schlimmeres (oder was es eben für schlimmer hält!) zu verhindern.

Zu diesen Schein-Lösungen aus dem Arsenal des Unterbewusstsein gehören beispielsweise:

Dass diese Verhaltensweisen im ersten Moment entspannend wirken, oft sogar wie eine echte Erlösung, das leuchtet Ihnen sicher ein. Selbst wenn sich dadurch auf lange Sicht unangenehme Folgen für Aussehen und Gesundheit ergeben: Zunächst einmal schenken sie uns einen angenehmen Moment der Ruhe und Gelassenheit. Und der ist entscheidend für unser Wohlbefinden. Genau das gefällt unserem Unterbewusstsein. Denn es möchte ja immer nur, dass es uns gut geht...

Aber was haben 

damit zu tun? Die empfinden wir ja wohl alle eindeutig als höchst unangenehm!

 

Niemand leidet doch freiwillig. Oder?

Nein, kein normaler Mensch wünscht sich Heuschnupfen oder Kopfweh.

Und dennoch, so merkwürdig es klingen mag: Auch diese Unannehmlichkeiten haben für unser Unterbewusstsein einen positiven Sinn. Schließlich kann es uns nicht (im Gegensatz zum Bewusstsein) mit klugen Analysen überzeugen. Notgedrungen spricht es zu uns daher in Bildern und Gefühlen.

Wenn uns also körperliche Symptome wie Allergien oder Schmerzen ein massives Unbehagen bereiten, dann sollten wir uns fragen, worauf unser Unterbewusstsein unsere Aufmerksamkeit damit zu lenken versucht, und was somit vielleicht die tiefer liegenden Ursachen dafür sein könnten...

Insofern spielen, neben dem Körper, der (wie Dr. Rüdiger Dahlke es so treffend sagt) eigentlich nur die Bühne für das Drama „Kranksein“ bietet, Geist und Seele hier ebenfalls eine unübersehbare Rolle. Denn sie tragen immer mit dazu bei, aus Schein-Lösungen neue Probleme zu schaffen und aufrecht zu erhalten. 

Zum Glück gilt aber auch die Umkehrung: Mit Hilfe von Klopf-Akupressur und gegebenenfalls auch noch Hypnose lassen sich geistig-seelische Blockaden so nachhaltig auflösen, dass die körperlichen Symptome überflüssig werden und folglich verschwinden dürfen. Und genau das tun sie schließlich auch. 

Ein Beweis dafür, dass gerade die Hypnose (und in diesem speziellen Fall insbesondere die Autosuggestion) auch bei sehr schweren körperlichen Erkrankungen helfen kann, ist die im folgenden Abschnitt erzählte wahre...

 

Geschichte einer Wunderheilung

Es war 1919, also vor 100 Jahren. Im ländlichen Wisconsin standen Eltern und Ärzte am Krankenbett eines schwer an Kinderlähmung erkrankten 17-jährigen Jungen. Er lag völlig reglos da, und doch hörte er klar und deutlich das Urteil, das die Doktoren über ihn fällten: „Wir können für Ihren Sohn nichts mehr tun. Er wird die heutige Nacht nicht überstehen. Tut uns wirklich leid für Sie...“ Der Junge spürte, wie angesichts dieser grausamen Prognose jede Hoffnung von Mutter und Vater schlagartig erlosch. Er verstand ihren Kummer und ihre Verzweiflung so gut, und in seinem Inneren loderte helle Empörung über soviel ärztliche Anmaßung. Gern hätte er etwas Tröstliches zu ihnen gesagt, doch nicht mal sprechen konnte er noch. Nur eins blieb ihm übrig, um seinen Eltern und sich selbst zu beweisen, dass die Ärzte falsch lagen: Diese Nacht zu überleben.

Der Junge schaute aus dem Fenster in den stockdunklen Garten hinaus. Immerhin: Die Augen gehorchten ihm noch. Obwohl sich eine bleierne Müdigkeit in ihm ausbreitete, war er fest entschlossen, nicht einzuschlafen. Nein, mindestens bis zum Morgen würde er wach und am Leben bleiben. Die Minuten vergingen und wurden zu Stunden. Allmählich erkannte er draußen, in der Dämmerung, schon die Umrisse von Bäumen und Stallungen. Der Himmels färbte sich rot, gold und violett, und schließlich ging die Sonne auf. Da wusste er: Die Ärzte lagen falsch. Er hatte die Nacht überstanden... 

Die überglücklichen Eltern setzten ihn zunächst in einen Schaukelstuhl ans Fenster, weil sie seinen sehnsüchtigen Blick nach draußen bemerkt hatten. Nach ein paar Tagen gelang es ihm unerklärlicherweise, den Schaukelstuhl kaum merklich (und ganz allmählich immer stärker) in Bewegung zu setzen: Einfach, indem er es sich sein Hin- und Herschwingen so lebhaft, wie er konnte, vorstellte...

Und so machte er geduldig weiter: Was er in seiner Phantasie mit all seinen Sinnen vorwegnahm, lernte sein Körper nach und nach tatsächlich. Zwar ging es nur sehr langsam aufwärts, doch immerhin: Nach einem Jahr konnte er auf Krücken gehen und sogar die Universität besuchen. Er hatte nämlich während seiner Krankheit beschlossen, selber Arzt zu werden. Und zwar ein besserer als die Kollegen, die so leichtfertig seinen Tod prophezeit hatten...

Der Name des Jungen war Milton Hyland Erickson. Tatsächlich wurde er einer der erfolgreichsten Psychiater und Hypnosetherapeuten überhaupt. Denn aufgrund seiner eigenen Genesungs-Erfahrungen und seiner ungewöhnlichen Sensibilität verstand er es besonders gut, das Unterbewusstsein seiner Patienten als kreative Kraftquelle für ihre Selbstheilung zu nutzen: Damit sie schließlich, genau wie er selbst, zuguterletzt diejenigen Menschen werden konnten, die sie im Grunde ihres Herzens schon seit jeher waren.

 

Noch was: Meine Tipps für den Notfall

Nur für den Fall, dass Sie gerade jetzt, in diesem Augenblick, unter akuten körperlichen Problemen leiden, wie beispielsweise Kopfschmerzen oder einem Wadenkrampf, habe ich Ihnen auf meiner Gratis-Seite die Klopfpunkte für den Notfall aufgeführt. Sie können sie sich auch, selbstverständlich mit einer genauen Anleitung, als PDF-Datei auf der Downloads-Seite herunterladen.

 

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