Viel essen: dick. Wenig essen: dünn?

Das ist bestenfalls die halbe Wahrheit. Gewiss, wenn wir uns die magersüchtigen Mädchen in unserem Bekanntenkreis so anschauen, dann liegt es auf der Hand: Wer, statt zu essen, immer nur ein paar Salatblättchen auf dem Teller hin- und herschiebt, der bleibt ein Strich in der Landschaft (und riskiert dabei leider einen plötzlichen Herztod). Und ganz klar, wer sich bei jeder Gelegenheit mit Süßigkeiten und Chips vollstopft und Cola dazu trinkt, der wird zuguterletzt wohl verdientermaßen eher moppelig aussehen. Wobei sich natürlich die Frage aufdrängt: Warum hat jemand überhaupt dieses heißhungrige Verlangen nach Eiscreme, Fruchtjoghurt, Schokolade und ähnlich sahnigen Genüssen? Nicht ohne Grund spricht der Volksmund von Kummerspeck. Oder kommt diese übertriebene Gier womöglich daher, dass die Mama seinerzeit, statt auf ihr mütterliches Bauchgefühl zu hören, ihr Baby erst mal eine gute Weile schreien ließ, bevor sie es stillte? Ganz so, wie es ihr der Kinderarzt geraten hatte? Und dass das inzwischen erwachsene Unterbewusstsein nun immer wieder aufs neue die Todesangst des damals hilflos hungernden Säuglings besänftigen muss? Denn inzwischen, Gott sei Dank, ist Essen ja reichlich vorhanden...

 

Aber was, wenn das nicht zutrifft?

Es gibt sie doch tatsächlich, die Menschen, die eigentlich ganz vernünftig essen und trotzdem immer mehr zu- oder jedenfalls nicht abnehmen! Da passt der Spruch „Du bist, was Du isst“ ja wohl kaum. Die Erklärung dafür: Es kommt eben nicht bloß auf die Nahrungsmenge (also die Kalorienzufuhr) an, sondern auch darauf, was Sie zu sich nehmen. Und nein, damit plädiere ich keineswegs für „Salatblätter pur“! Was ich meine, ist vielmehr: Höchstwahrscheinlich reagieren Sie auf bestimmte, scheinbar oder tatsächlich „gesunde“ Nahrungsmittel allergisch! Beim Stichwort Allergie“ denken wir zwar zunächst mal an sowas Neurodermitis, Asthma oder Heuschnupfen, aber eine Überempfindlichkeit kann sich auch anders äußern. Ihr Organismus hat nämlich die (eigentlich) wunderbare Fähigkeit, alle Nahrung, die er für giftig hält, mit Wasser zu verdünnen, um deren Gefährlichkeit zu verringern. 

 

Wenn das nur selten mal vorkommt...

... dann scheiden Sie das Wasser mit sämtlichen unerwünschten Bestandteilen über Haut und Nieren recht schnell wieder aus; deswegen sollen Sie ja, nachdem Sie etwas unbekömmliches gegessen haben, besonders viel (am besten warmes) Wasser oder sehr dünnen Tee trinken, um diesen Vorgang zu erleichtern. Sofern Sie aber Tag für Tag Speisen zu sich nehmen, die Ihr Unterbewusstsein (ob nun zu Recht oder völlig grundlos, klammern wir hier mal aus) für giftig hält, dann sammelt sich das Wasser mitsamt den verdünnten „Giftstoffen“ im Körpergewebe und in den Zellen an.

Leider reagiert reagiert Ihr Organismus so überempfindlich vorzugsweise auf Speisen, die Sie häufig oder gar regelmäßig essen, ja, nach denen Sie vielleicht regelrecht süchtig sind: Ihre Leibgerichte. Seien es nun die geliebten knusprigen Frühstücksbrötchen, der erfrischende Joghurt und der würzige Camenbert, das ach! so gesunde Haferflockenmüsli oder der gute Orangensaft, den Sie wegen der wertvollen Vitamine trinken...  

 

Es liegt also nicht an Ihren Genen

... wenn Ihnen das Zunehmen so leicht und das Abnehmen so schwer fällt. Ganz gleich, wie dick Sie als Baby waren oder ob Ihre Eltern und Großeltern womöglich auch eher rundlich geraten sind: Sie selbst können ganz unabhängig davon Ihre Wunschfigur erreichen. Und zwar ohne Diätplan, ohne Heißhunger, ohne das Gefühl, ständig verzichten zu müssen und die daraus unweigerlich folgende miese Laune. Zuvor allerdings müssen wir herausfinden, worauf Ihr Organismus so übertrieben reagiert. Das geht ganz einfach, denn:  

 

Der kinesiologische Muskeltest zeigt es

Diese einfache, aber verblüffend zuverlässige Methode stammt, wie der Name schon sagt, aus der Kinesiologie. Dabei machen wir uns zunutze, dass unser kluges Unterbewusstsein immer die Wahrheit kennt und buchstäblich „dazu steht“. Mit der Wahrheit platzen wir, wenn wir uns nicht bewusst zurückhalten, spontan heraus. Deshalb bleibt Ihr ausgestreckter Arm dann, wenn Sie überzeugt sind, die Wahrheit zu sagen, auch unter Druck weiterhin ausgestreckt. Die Unwahrheit hingegen kostet stets einen Sekundenbruchteil an Überlegung. Selbst eine gut gemeinte Notlüge auf die Frage: „Gefällt dir mein neues Kleid?“ erfordert eine kurze Überlegung vor der höflichen Antwort: „Hm... Jaja, doch, sicher!.

Zugleich aber entsteht dabei ein winziger Augenblick der Schwäche in der Muskulatur. Und genau dann lässt der Arm lässt sich nach unten drücken, obwohl Sie ihn doch unbedingt ausgestreckt halten wollen. 

Im Prinzip das gleiche passiert bei der Erwähnung von Nahrungsmitteln, die Sie schlecht vertragen. So können wir eingrenzen, was Ihr Organismus für so verhängnisvoll hält, dass er vorsorglich eine Menge Wasser als „Gegengift“ dafür speichert.

Danach haben wir zwei Möglichkeiten: Entweder, Sie essen mindestens drei, besser vier Wochen lang absolut nichts von dem, worauf Sie überempfindlich reagieren; danach, wenn alle Spuren davon aus Ihrem Organismus verschwunden sind, ist die Überempfindlichkeit, wenn Sie Glück haben, verschwunden. Oder aber, und das gilt vor allem, wenn es sich um für Ihre Gesundheit wertvolle Dinge wie Obst oder gar Ihre Medikamente handelt, wir überzeugen Ihren Organismus mit Hilfe der Klopf-Akupressur davon, dass er sich irrt. Auch das ist möglich!

Anschließend fällt es Ihnen dann ganz leicht, nach und nach so schlank zu werden, wie Sie sich in der hypnotischen Trance schon wahrgenommen haben. So werden Sie im Laufe der Zeit auch äußerlich immer mehr zu dem Menschen, der Sie im Grunde Ihres Herzens längst sind...

 

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