Allergien und Überempfindlichkeiten

Jedes Jahr, wenn der Frühling einkehrt, wenn die Vögel singen und die Weidenkätzchen mit den Haselsträuchern um die Wette zu blühen beginnen, fängt für die Allergiker unter uns die elende Heuschnupfenzeit an. Nein, das ist wahrhaftig kein Vergnügen!

Da tränen die Augen, die Nase läuft, der Kopf tut weh... und die Freude am Erwachen der Natur nach den langen dunklen Wintermonaten hält sich demzufolge in engen Grenzen.  Leider beschränken sich Allergien nicht nur auf Blütenpollen (als wäre das nicht schon schlimm genug!)...

 

Praktisch alles kann Allergien auslösen

Das Immunsystem von Allergikern sieht sich immer und überall von Feinden umgeben, die es abwehren muss, wobei es hemmungslos „mit Kanonen auf Spatzen schießt“. Zu den „Spatzen“ gehören zum Beispiel die  Hinterlassenschaften der Hausstaub-Milben, Insektengifte von Bienen, Wespen, Hornissen und Moskitos, Tierhaare von Katzen, Hunden, Pferden oder Goldhamstern, Vogelfedern, sehr oft Bestandteile von Nahrungs- und Genussmitteln, sprich: leider genau das, was Sie gern und regelmäßig essen, wie Eier, Weizen oder Milchprodukte, aber auch Medikamente wie Penicillin und Vitamintabletten, unzählige Chemikalien (insbesondere die auch für Nicht-Allergiker unbekömmlichen Ausdünstungen von Billigmöbeln aus Press-Spanplatten und Teppichböden) und Metalle (wie die Nickel-Legierungen, die häufig bei Armbanduhren und zur Herstellung von Modeschmuck verarbeitet werden)... 

 

Werden Allergien (v)ererbt?

Die Wahrscheinlichkeit, dass die Kinder allergiegeplagter Eltern ebenfalls Allergien bekommen, liegt bei runden 80 Prozent. Allerdings gab es früher kaum Allergiker (und übrigens auch erheblich weniger Chemikalien in Haus und Umwelt). Weil die Kinder heutzutage in einer viel zu sauberen, ja, verglichen mit der Zeit vor hundert Jahren geradezu sterilen Umgebung aufwachsen, meinen manche Forscher, dass ihr Immunsystem durch zuwenig Spielen im Matsch unterentwickelt bleibt und deswegen geradezu „hysterisch“ schon auf winzige Schmutzmengen reagiert. Das klingt ja durchaus plausibel, obwohl es nach meiner Beobachtung längst nicht immer zutrifft. Zumal nicht bei den glücklichen Kindern, die hier auf dem Lande aufwachsen dürfen.

 

Oder entstehen sie durch Erfahrungen?

Der berühmte Hypnotiseur Dave Elman berichtet von einem Klienten, der auschließlich gegen gelbe Rosen allergisch war, nicht jedoch gegen rote, rosa oder weiße. Seine Hypnoanalyse ergab, dass der Junge in seiner frühen Kindheit von seinem bockenden Pony abgeworfen worden war und dabei kopfüber ausgerechnet in einem stacheligen, gelb blühenden Rosenstrauch landete. Nachdem er dieses längt vergessene traumatische Erlebnis als Ursache seines Heuschnupfens erkannt hatte, vertrug er es plötzlich ohne weiteres, sich im selben Raum wie ein üppiger Strauß aus gelben Rosen aufzuhalten. Eine zusätzliche Therapie erwies sich als überflüssig...

 

Auch die Klopf-Akupressur kann helfen

Der Fall „Gelbe Rosen“ beweist natürlich, dass Allergien sich zwar durch körperliche Symptome äußern, aber eben, erbliche Belastung hin oder her, nicht unbedingt einen organischen Ursprung haben müssen. Unverkennbar spielen Geist und Seele ebenfalls eine wichtige Rolle. Ja, manche Psychotherapeuten meinen sogar, wir könnten Allergien nicht nur gegen materielle Stoffe, sondern auch gegen bestimmte Gedanken und Emotionen entwickeln! Auf jeden Fall wirkt die Klopf-Akupressur durch ihren harmonisierenden Einfluss auf KörperGeist und Seele innerlich wie äußerlich zunächst mal beruhigend und ausgleichend. Deswegen weicht die „blinde Wut“, mit der das Immunsystem sich bislang auf harmlose „Eindringlinge“ gestürzt hat, um sie gnadenlos niederzumetzeln, einer achtsamen Kontaktaufnahme. Infolgedessen werden Heuschnupfen, Nesselfieber und Wasserablagerungen im Körpergewebe einfach überflüssig und dürfen verschwinden. Was sie auch tun.

 

Akute schwere allergische Reaktionen...

... allerdings kann, darf und will ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie auf gar keinen Fall behandeln, zumal es dabei ja um Leben und Tod gehen kann. 

Wenn Ihr Organismus hochallergisch auf bestimmte Stoffe (wie zum Beispiel Bienenstiche!) reagiert, dann hat Ihnen Ihr Arzt sicherlich ein Notfall-Set für Allergiker mit einem Autoinjektor verschrieben. Das sollten Sie vorsichtshalber immer bei sich tragen und im Zweifelsfalls lieber zu früh als zu spät einsetzen. Sobald sich rote Quaddeln am ganzen Körper bilden, Schwindel oder Übelkeit, womöglich sogar Atemnot oder Schock auftreten, ist Ihre Allergie selbstverständlich unbedingt ein Fall für den Notruf 112 und den Notarzt!

In leichteren Fällen jedoch lassen sich Allergien und Überempfindlichkeiten durch Klopf-Akupressur und gegebenenfalls Hypnose innerhalb kurzer Zeit auflösen. Dann können Sie endlich der Mensch werden, der Sie doch im Grunde Ihres Herzens schon seit jeher sind. 

 

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