Raucher haben es schwer...

Ach, was waren noch für herrliche Zeiten, als überall und ständig gequalmt wurde!

Inzwischen müssen Sie sich bei Wind und Wetter draußen hinter der Firma oder vor dem Restaurant Ihre Glimmstängel anzünden und ernten womöglich trotzdem noch böse Blicke von den Passanten.

Wie gut haben es da doch die Nichtraucher! Sie sagen einfach ganz selbstbewusst „Nein danke!“, wenn ihnen jemand die Schachtel hinhält. Sie sehen erheblich gesünder aus und haben sogar weniger Falten. Sie riechen besser. Sie freuen sich an der herrlich frischen, sauberen Atemluft in ihren Lungen. Häufig strotzen sie nur so vor Tatkraft und Energie. Und dabei sparen sie gemeinerweise auch noch eine Menge Geld!

Ja, das Leben ist ungerecht. Denn Sie, als Raucher, können doch gar nichts dafür. Sie sind doch süchtig! 

„Rauchen kann sehr schnell abhängig machen!“ So steht es schließlich schwarz auf weiß auf -zig Zigarettenschachteln. Die werden Sie doch wohl nicht anlügen, diese herzensguten Menschen, die bestimmt alle nur ihr (ja, ihr! Nicht Ihr!) Bestes wollen. Ich meine: Die Zigarettenfabrikanten... Oder?

Allerdings:

 

Nikotin macht gar nicht süchtig!

Nein, wirklich nicht. Das Besondere am Nikotin ist vielmehr, dass es sowohl das sympathische Nervensystem erregt, das Sie in Spannung versetzt, als auch das parasympathische, das Ihnen Gelassenheit schenkt. Deswegen können geübte Raucher, je nach Anlass und Bedarf, mal die aufmunternden, mal die beruhigenden Wirkstoffe aus ihrer Zigarette saugen. Zwar ist Nikotin giftig (besonders für Insekten und kleine Kinder), wie übrigens auch etliche weitere Rauchbestandteile: Arsen, Blausäure, Benzol, Formaldehyd, radioaktives Polonium, verschiedene (für Nahrungsmittel längst verbotene) Pestizide und vor allem Kohlenmonoxyd. Doch wohlgemerkt: Nichts davon macht süchtig!

Übrigens soll der Aufputsch-Wert einer einzigen Zigarette ungefähr einer kleinen Tasse Kaffee entsprechen. Das klingt jetzt nicht so gewaltig, allerdings: Wer trinkt schon 20 Tassen Kaffee am Tag? Was Sie jedoch nicht unterschätzen sollten: 

 

Die wahre Gefahr ist das Kohlenmonoxyd

Dieses Gas (chemisch CO, also nicht zu verwechseln mit dem relativ harmlosen CO2, von dem in der Klimadebatte dauernd die Rede ist) wirkt in höherer Dosierung tödlich. Vielleicht erinnern Sie sich sogar an traurige Zeitungsmeldungen über ganze Familien, denen ein schlecht ziehender Ofen zum Verhängnis geworden ist? Das lag am Kohlenmonoxyd. 

Von den geringen Mengen, die Sie mit jeder Zigarette einatmen, fallen Sie natürlich keineswegs tot um, sondern spüren „nur“ eine gewisse Nervenbetäubung. Besonders Jugendliche finden das verlockend. Denn dadurch setzen ihnen die Stimmungsschwankungen weniger zu, die der hormonelle Aufruhr während der Pubertät im Körper verursacht. Mit Fluppe im Mund fühlen sie sich „cool“. Und das ist keine Einbildung! Nach und nach wird aus der „Coolness dann eine liebe Gewohnheit. Die Gelegenheiten zum Rauchen sind ja schließlich auch zahlreich: Nach dem Aufstehen, zur ersten Tasse Kaffee, im Auto, am Arbeitsplatz, bei Stress, bei Langeweile, nach dem Essen, beim Fernsehen und nach dem Sex... So kommt der Durchschnittsraucher auf eine Packung am Tag

 

Am Tag: Ja, das ist wörtlich gemeint!

Keineswegs nämlich stehen Sie doch um 2 Uhr nachts auf, um sich mit zitternden Händen eine Zigarette anzuzünden und so Ihren inzwischen stark abgesunkenen Nikotinspiegel im Blut wieder „auf normal zu bringen“. Oder?

Nein, es geht beim Rauchen immer nur darum, bestimmte Situationen in Beruf und Freizeit leichter, lockerer oder wacher zu bewältigen. Deswegen lässt sic übrigens auch kein echter Raucher von den grässlichen Fotos auf den Zigarettenpackungen abschrecken. Klar, wenn man sich die genauer anschaut, wird einem ganz anders! Doch wie reagieren Sie als Raucher üblicherweise auf einen Schreck? Ganz recht: Sie zünden sich erst mal eine an...

Aus dem gleichen Grund sind Nikotinpflaster und Nikotinkaugummis übrigens so überflüssig wie ein Lockenstab für die Glatze. Denn entscheidend ist eben nicht das Nikotin! Weshalb ja auch die Liquids für die „E-Zigaretten“ oft gar kein Nikotin mehr enthalten, sondern nur alle möglichen Aromastoffe.

 

Auch Sie können Nichtraucher werden!

Und zwar dauerhaft. Ja, das geht! Es ist sogar leichter, als Sie denken.

Gewiss, seelisch sind Sie noch abhängig von Ihren Zigaretten. Doch das ist etwas ganz anderes als körperlich süchtig zu sein. Die bisherige innige Seelenfreundschaft mit Ihrer künftigen Ex, der Zigarette, können wir durch die Klopf-Akupressur ganz einfach lösen. Und die Macht der Gewohnheit, die so viele Raucher nach kurzer Zeit wieder rückfällig werden lässt, verschwindet dann in der Trance durch die Hypnose.

Also melden Sie sich zu meiner Nichtraucher-Behandlung an, sobald Sie bereit sind, dem Leben gesund, tatkräftig und energiegeladen gegenüber zu treten. Wie schnell Sie die Kosten dafür durchs Nichtrauchen einsparen, muss ich Ihnen ja wohl kaum vorrechnen! Und dass Sie dann endlich der Mensch werden können, der Sie im Grunde Ihres Herzens schon seit jeher sind, ist doch auch eine feine Sache. 

 

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