Lexikon: Fachbegriffe von A bis Z

 

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A

 

Abgrenzung: Die meisten von uns, insbesondere aber die Hochsensiblen, brauchen Schutz-Zonen, in denen sie sich den Dingen widmen können, die für sie selbst wichtig sind, ohne sich ständig von anderen in deren Angelegenheiten hineinziehen zu lassen. Vielen fällt es sehr schwer, diesen Raum für sich zu beanspruchen und auch mal selbstbewusst und freundlich „Nein“ zu sagen, ohne Angst, jemanden zu verletzen. Abgrenzung können und müssen wir lernen, wenn wir in der Welt zurechtkommen wollen, ohne uns zu überfordern. Die Klopfakupressur ist da eine wundervolle Hilfe.

 

Achtsamkeit: Eine besondere Form der bewussten Aufmerksamkeit, die jede Erfahrung, ob im Inneren des Organismus oder in der Außenwelt, zunächst mal ohne Vorurteil wahrnimmt und zulässt. Sie trägt dazu bei, sich selbst, die Umwelt und andere Menschen zu verstehen. So hilft sie uns, auch in schwierigen Zeiten mit unseren inneren Kraftquellen in Verbindung zu bleiben und dadurch negativen Stress zu vermeiden.

 

Akupressur: Eine Massagetechnik aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, bei der mit der Hand Druck auf bestimmte Meridian-Punkte ausgeübt wird. Nach Ansicht westlicher Mediziner beruht die Wirkung auf Nervenverbindungen in der Hautoberfläche und dem darunter liegenden Körpergewebe zu den inneren Organen. 

 

Akupunktur: Von Lateinisch pungere, auf Deutsch: stechen. Eine Heilmethode aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, bei der bestimmte Meridian-Punkte mit eingestochenen feinen Nadeln gereizt werde.  Die moderne medizinische Wissenschaft bestätigt, was chinesische Ärzte durch Erfahrung und Intuition schon seit 5000 Jahren wissen: Zwischen (wie schon beim Stichwort Akupressur erklärt) der Hautoberfläche und dem darunter liegenden Körpergewebe einerseits und den inneren Organen andererseits besteht eine enge Nervenverbindung. Deswegen können kleine Schmerzreize auf der Hautoberfläche die damit verbundenen Organe positiv verändern.

 

Alkoholsucht: Einerseits meinen wir damit das unwiderstehliche Verlangen nach alkoholischen Getränken, andererseits aber oft auch die durch langjährigen Alkoholmissbrauch bedingten körperlichen und seelischen Folgeerscheinungen: Zittern, Schlafstörungen, Wesensveränderungen und verschiedene organische Erkrankungen des Gehirns, der Leber und der Nieren. Voraussetzungen für eine Behandlung sind in schweren Fällen – also bei echter körperlicher Abhängigkeit – selbstverständlich als erstes die Entgiftung und der Entzug in einer auf Sucht spezialisierten Fachklinik unter ärztlicher Aufsicht. Sonst droht durch das plötzliche Absetzen des Suchtmittels ein lebensgefährliches Delirium tremens. Halluzinationen wie die berüchtigten „weißen Mäuse“ und andere zudringliche Krabbeltierchen sind dabei noch das Harmloseste!

Wenn Sie allerdings „nur“ regelmäßig zwei oder drei Gläser Bier oder Wein pro Abend trinken und gern davon wegkommen wollen, kann Ihnen meine Behandlung durchaus dabei helfen.

 

Allergie: Eine übertriebene Reaktion des körpereigenen Immunsystems auf bestimmte, eigentlich harmlose Reize wie Blütenpollen, Hausstaub oder Nahrungsmittel, die im Organismus entweder eine Entzündung hervorruft (beispielsweise Asthma oder Nesselsucht) oder ihn veranlasst, das (fälschlich) als giftig identifizierte Nahrungsmittel durch im Körper zurückgehaltenes Wasser bis zur Harmlosigkeit zu verdünnen. 

 

Alltags-Bewusstsein: Unser Alltags-Bewusstsein umfasst alle unsere derzeitigen seelischen Vorgänge, die wir selber im Wachzustand als normal und gesund empfinden; dazu gehört grundsätzlich das Gefühl, Herr unserer Sinne zu sein (also nicht etwa besinnungslos oder völlig verwirrt!) und unser Denken, Sprechen und Handeln vollkommen unter Kontrolle zu haben. Dass dieses Bewusstsein uns allerdings häufig den Zugang zu den unendlichen Weiten des Unterbewusstseins versperrt, wird uns dabei kaum jemals bewusst!

 

Alltagsleben: Die Art und Weise, wie Sie und ich unser Dasein regelmäßig gestalten: Etwa, indem wir unseren Beruf ausüben, Kinder und Haustiere versorgen, mit dem Ehepartner, den Angehörigen, den Freunden und Kollegen zurecht kommen, den Haushalt bewältigen und vielleicht auch noch genug Zeit für das eine oder andere Hobby finden.

 

Alpha-Wellen: Eine normale Wellenform der Hirnströme mit einer Frequenz von 8 bis 13 pro Sekunde. Diese Wellen treten im Wachzustand bei körperlicher, geistiger und seelischer Entspannung auf, zum Beispiel während einer Meditation oder einer Phantasiereise. Insofern sind sie auch charakteristisch für die Trance.

 

Alpha-Zustand: Ein angenehm entspannter, fast schläfriger Gemütszustand, der regelmäßig kurz vor dem Einschlafen und kurz nach dem Aufwachen vorherrscht; in dieser Zeit sendet das Gehirn Alpha-Wellen aus, wie sich mit Hilfe eines Elektro-Enzephalogramms (EEG) messen und nachweisen lässt.

 

Amphetamine: Früher in Deutschland auch anschaulich „Weckamine“ genannte Stoffe, die mit dem körpereigenen Hormon Adrenalin verwandt sind und ähnlich an- und aufregend wirken. Leider laden sie zum Missbrauch ein und machen süchtig.

 

Anerkennung: In diesem Zusammenhang meine ich damit eine freundliche, ermutigende Reaktion anderer Menschen auf unsere Worte und/oder unser Verhalten – und somit genau das, wonach wir alle uns sehnen, seitdem unsere Eltern über unsere allerersten Lächel-, Sprech- und Gehversuche in helles Entzücken ausgebrochen sind. Leider hat sich unsere Umgebung diese Begeisterung für unser Tun und Lassen im Laufe der Jahre weitgehend abgewöhnt. Dennoch: Von der aufrichtigen Anerkennung anderer – Beifall, Komplimente – können wir immer noch nicht genug bekommen... Übrigens: Die Menschen in unserer Umgebung sehnen sich ebenso sehr wie wir selber nach wohlwollenden Äußerungen über ihre Bemühungen; also tun wir ihnen doch einfach den Gefallen!

 

Angina pectoris: Lateinisch, auf Deutsch: „Enge der Brust“. Akute, minutenlang andauernde Schmerzen im Brustkorb (meist hinter dem Brustbein), oft mit Erstickungsangst, ausgelöst durch körperliche Überanstrengung, Aufregung, Kälte oder schwere Mahlzeiten. Sie gilt als Vorbote eines Herzinfarktes.

 

Angst, Ängste: Unsere Angst ist ursprünglich eine sehr sinnvolle Reaktion von Geist und Körper, die uns durch Ausschüttung entsprechender Hormone und Botenstoffe eine geradezu übermenschliche Kraft zum Kämpfen oder Weglaufen verleihen kann. Sie hilft uns also zu überleben. Wären unsere Vorfahren beim Anblick eines hungrigen Säbelzahntigers nicht angsterfüllt auf den nächstbesten Baum geklettert (und zwar bis ganz nach oben in die Spitze, so dass der schwerere Tiger nicht hinterher konnte), gäbe es uns gar nicht...

 

Angststörung: Andererseits können wir es mit der Angst auch maßlos übertreiben: dann wird sie zur Angststörung und schränkt unseren Wirkungskreis womöglich dermaßen ein, dass es schwierig wird, sich überhaupt noch einen angemessenen Lebensunterhalt zu verdienen. Was für ein Glück, dass meine Behandlung Ihnen dabei helfen kann, solche vollkommen unnützen, ja, selbstzerstörerischen Ängste aufzulösen!

 

Angst vor der Angst ist charakteristisch für diejenigen von uns, die bereits Panikattacken mitsamt ihren unangenehmen körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Zittern, Erstickungsgefühlen, Schweißausbrüchen und ähnlichem erlebt haben; leider verstärkt jede Panikattacke die entsprechenden Nervenverbindungen im Gehirn, was von Mal zu Mal das Auftreten der nächsten Panikattacke umso wahrscheinlicher macht. Ein wahrer Teufelskreis also – der sich zum Glück mit Hilfe meiner Behandlung durchbrechen und auflösen lässt.

 

Anker: Meistens ist von einem hypnotischen oder posthypnotischen Anker die Rede (post ist Lateinisch und bedeutet auf Deutsch: nach – zeitlich gesehen). „Einen Anker setzen“ oder „verankern“ heißt in der Hypnose: eine erwünschte hypnotische Wirkung mit einer bestimmten Situation oder einem bestimmten Gegenstand zu verknüpfen. So können wir zum Beispiel in der Hypnose ein Gefühl von Ruhe und Selbstsicherheit jedes Mal dann hervorrufen, wenn Sie nach der Hypnose Ihre Hände auf eine bestimmte Weise zusammenlegen. (Es muss ja nicht unbedingt „die Raute“ sein, die wir auffallend oft an unserer Kanzlerin beobachten...).

Auch das Händefalten zum Gebet können wir übrigens als einen Anker verstehen – denn es versetzt uns (sofern wir durch unsere Kultur darauf geprägt worden sind) in einen Zustand, in dem wir die Ablenkungen des Alltags hinter uns lassen, um uns auf ein Zwiegespräch mit Gott zu konzentrieren.

 

Antidepressisum, Mehrzahl: Antidepressiva: Medikamente, die oft und gern nicht nur zur Behandlung von Depressionen, sondern auch von Angststörungen und Zwängen verschrieben werden. Leider funktionieren sie nicht so, wie die Pharmaindustrie behauptet, denn es ist ein Mythos, dass die Funktionsweise des Gehirns bereits hinreichend erforscht sei. Selbst von den Herstellern selbst geleitete Untersuchungen ergeben einerseits kaum zuverlässigere Wirkungen als Placebos, andererseits jedoch eine Menge zusätzlicher unangenehmer bis gefährlicher Nebenwirkungen. Achtung: Um Entzugserscheinungen zu vermeiden, sollten Sie Antidepressiva niemals eigenständig absetzen, sondern nur ganz allmählich unter ärztlicher Aufsicht ausschleichen.  

 

Apathie: „Papa, was ist eigentlich Apathie?“ „Weiß ich nicht. Interessiert ich auch nicht.“ Ein Mangel an Initiative, Aktivität und Energie, der schließlich zu Gleichgültigkeit gegenüber allem und jedem führt. 

 

Auszeit: Dieser Begriff  kommt ursprünglich aus dem Mannschaftssport und beschreibt eine kurzfristige Unterbrechung des Spiels, zum Beispiel, damit der Trainer mit seiner Mannschaft eine neue Taktik besprechen kann.

 

Autosuggestionen: Selbstbeeinflussung durch Worte und/oder innere Bilder (sehr anschaulich auch „Kopfkino“ genannt), die wir möglichst oft und intensiv nit allen Sinnen, also nicht nur Sehe und Hören, sondern auch Fühlen, Riechen und Schmecken wiederholen sollten, um die Erfüllung unserer Wünsche und Hoffnungen im Geiste vorwegzunehmen. So können wir deren Verwirklichung regelrecht einüben, was die entsprechenden Nervenverbindungen im Gehirn von Mal zu Mal verstärkt und dadurch das Erreichen des Ziels immer wahrscheinlicher macht. Besonders wirkungsvoll sind Autosuggestionen natürlich, wenn wie uns währenddessen in einer leichten Trance befinden.

 

 

B

 

Begabung: Eine vermutlich weitgehend genetisch bedingte Voraussetzung für außerordentliche Leistungen auf einem bestimmten Gebiet, beispielsweise in der Musik, im Sport, beim Malen, beim Sprachenlernen, beim Schachspiel oder in der Mathematik. Allerdings reicht die Begabung allein für einen echten Erfolg noch nicht aus – Lernwillen, Ausdauer beim Üben, Dickfelligkeit gegen Rückschläge und ähnliches mehr spielen dabei ebenfalls eine große Rolle. Deswegen sehen wir in unserem Bekanntenkreis einerseits hochbegabte Versager, andererseits aber auch manche nach unserer Einschätzung eher mittelmäßig Begabten, deren Ehrgeiz sie nichtsdestotrotz verblüffende Leistungen vollbringen lässt.

 

Behandlungsvertrag: Ein Vertrag zwischen Ihnen und mir, der die Bedingungen Ihrer Therapie regelt – und den ich Ihnen nach unserer Terminabsprache zuschicke. Wenn Sie damit einverstanden sind, bringen Sie ihn bitte ausgefüllt und unterschrieben zum ersten Termin mit, so dass wir zügig mit unserem Beratungsgespräch beginnen können. (Sonst müssten Sie diesen Zettel in meiner Praxis noch mal ausfüllen, was ja wertvolle Zeit kostet).

 

Beratungsgespräch: Unsere persönliche Unterhaltung im ersten Teil der Therapie-Sitzung, in der Sie mir Ihre Probleme schildern und ich mir dazu Notizen mache. Dabei werde ich Ihnen eine Reihe von Fragen stellen, um herauszufinden, welche Denkmuster und Glaubenssätze diejenigen Ihrer Verhaltenweisen hervorrufen oder aufrecht erhalten, die Sie aus gutem Grund loswerden möchten.

Ein Beispiel für solche schädlichen Gedanken wäre etwa: „Alle stellen immer nur Ansprüche an mich, keiner nimmt Rücksicht darauf, wie es mir geht – also muss ich mich selbst mal ein bisschen verwöhnen! Ich ess’ jetzt erst mal die Pralinenschachtel leer, das habe ich mir redlich verdient...“ Erst wenn wir diesen Denkmustern auf die Spur gekommen sind, können wir gemeinsam überlegen, durch welche hilfreicheren Ideen sie sich am besten ersetzen lassen – und die anschließend mit Hilfe meiner Behandlung für Ihre Zukunft aktivieren.

 

Beschämung: Scham ist eine der unangenehmsten menschlichen Empfindungen überhaupt, und Beschämung, also die absichtlich bei anderen hervorgerufene Scham, wird deswegen oft und gern genutzt, um Menschen wirkungsvoll zur Einhaltung von gesellschaftlichen Normen zu erziehen. Gerade Kinder können sich fürchterlich schämen und dadurch ihre Unbefangenheit und ihr natürliches Selbstvertrauen verlieren. Zum Glück lässt sich das zwar mit Hilfe der Klopfakupressur wieder zurechtrücken, doch leider sind bis dahin oft schon viele unglückliche Jahre vergangen...

 

Bewusstsein: Ein Zustand, indem wir sowohl unsere Umwelt als auch die Vorgänge in unserem Inneren wie Gedanken und Gefühle mit dem Verstand und allen Sinnen einigermaßen objektiv, das heißt „so, wie sie wirklich sind“, wahrnehmen. (Natürlich sind wir in Wirklichkeit kaum in der Lage, uns selbst wirklich objektiv einzuschätzen – daher meine Einschränkung  „einigermaßen“). Weil uns das Bewusstsein immer nur einen recht kleinen, beschränkten Ausschnitt aus unserer viel umfangreicheren Gesamt-Persönlichkeit zeigen kann, nenne ich es gern den „Dachgarten des Bewusstseins“, im Gegensatz zu den unendlichen Weiten des Unterbewusstseins

 

Binge-Eating: Von englisch binge: Gelage, Besäufnis abgeleitete Bezeichnung für übermäßiges Essen in Rekordzeit, allerdings (im Gegensatz zur Bulimie) ohne anschließend absichtlich herbeigeführtes Erbrechen. 

 

Blockaden: Im ursprünglichen Sinne alles, was den Strom der Lebensenergie am gleichmäßigen Fließen hindert. Im übertragenen Sinne alles, was in Ihren Kopf vorgeht, um Sie daran zu hindern, das zu tun, was Sie eigentlich gern tun möchten – oder auch: das zu tun, was Sie unbedingt tun sollten, um Ihre Ziele tatsächlich zu erreichen.

 

Bulimie: Vom Griechischen βουλιμία, gesprochen: Bulimia, auf Deutsch wörtlich: Stierhunger, abgeleitete Bezeichnung für die volkstümlich auch Fress-Brechsucht genannten Anfälle von Heißhunger, bei denen Unmengen Essbares ziemlich wahllos verschlungen und anschließend absichtlich, um eine Gewichtszunahme zu verhindern, erbrochen werden. Obwohl sich schon die dekadenten alten Römer bei ihren Fress- und Saufgelagen mit einer Feder im Rachen kitzelten, um dadurch im Magen Platz für weitere Genüsse zu schaffen, ist es eine recht gefährliche Methode, die den ganzen Organismus schädigt: Die ätzende Magensäure, die ja zugleich mit dem Essen ausgewürgt wird, beschädigt die Speiseröhre und auch den Zahnschmelz. Anschließend fehlt sie aber im Magen, was die Verdauung dort erschwert. Zum Glück lässt sich Bulimie aber mit Klopfakupressur und Hypnose behandeln.

 

Burn-out: Englisch: burn out, auf Deutsch: ausgebrannt sein. Eine völlige körperliche und seelische Erschöpfung,  die sich als Resignation, Verzweiflung, Apathie und Depression äußert; Burn-out kommt besonders oft bei Helferberufen vor, offenbar als Reaktion auf die ständige Selbst-Überforderung durch eine übergroße Anteilnahme am Leben anderer Menschen einerseits, während andererseits der eigene natürliche Wunsch nach Ausgleich und Entspannung missachtet und die eigene Erholung (die wir in der Umgangssprache so anschaulich als das „Aufladen der Batterien“ bezeichnen) sträflich vernachlässigt wird. Es liegt auf der Hand, dass insbesondere Hochsensible infolge ihrer übergroßen Empathie besonders burn-out-gefährdet sind.

 

 

C

 

Cannabis: Biologisch: Cannabis sativa, Deutsch: Indischer Hanf. Aus den harzigen Absonderungen der weiblichen Pflanzen lassen sich verschiedene Wirkstoffe gewinnen, die zu Rauschdrogen wie Haschisch und Marihuana weiterverarbeitet werden können. 

 

Chi, nach anderer Schreibweise auch: Qi, ausgesprochen aber immer: Tji: Dafür gibt es viele verschiedene deutsche Übersetzungen, wie Atem, Hauch, Äther, Energie, Lebenskraft, Atmosphäre... Im Zusammenhang mit der Akupressur passt, finde ich, der Begriff Lebensenergie am besten, also genau das, was einen lebendigen von einem toten Körper unterscheidet.

 

Craniosacraltherapie: Sanfte Körperberührungen am craniosacralen System (also an Schädel, Wirbelsäule und Becken) aktivieren die natürlichen Heilungsmechanismen im Körper: Dabei entspannen sich Körper, Geist und Seele, Schmerzen verschwinden, das Hormonsystem wird reguliert, das Nervensystem erholt sich, das Immunsystem wird gestärkt.

 

 

D

 

Denkmuster: Die immer gleichen (oder jedenfalls sehr ähnlichen) Gedanken, die Ihnen angesichts bestimmter Situationen regelmäßig durch den Kopf gehen. Behandlungsbedürftig sind dabei natürlich vor allem die negativen Gedanken, also sowas wie „wird schon schief gehen“ oder „hat doch alles sowieso keinen Zweck“. Leider verstärken solche ständige Wiederholungen die entsprechenden Nervenverbindungen im Gehirn (was man sich ja beispielsweise beim Vokabellernen ganz bewusst zunutze macht!), so dass, während sozusagen aus zarten Fädchen nach und nach dicke Seile werden, die pessimistischen Erwartungen mit zunehmender Wahrscheinlichkeit eintreffen.

 

Depressionen: Von Lateinisch depressio, auf Deutsch: flachgedrückte Stelle. Gemeint ist damit eine seelische Verstimmung, die sich nicht nur als tiefe Traurigkeit äußert, sondern mehr noch als eine lähmende Hoffnungslosigkeit, die bis hin zu einem quälenden „Gefühl der Gefühllosigkeit“ reichen kann. Früher unterschieden die Psychiater zwischen exogenen (durch äußere Umstände verursachte) und endogenen (durch ein vermutetes chemisches Ungleichgewicht im Gehirn „wie von selbst“ entstandene) Depressionen. Heutzutage wissen wir jedoch, dass beide Ursachen auf verhängnisvolle Weise zusammenspielen müssen, um Depressionen auszulösen, und dass sie immer einen Grund in den Lebensumständen haben. Sie treten nur scheinbar „ohne jeden äußeren Anlass“ auf, weil der Patient nicht erzählt, was ihm das Herz ursprünglich so schwer gemacht hat und der Arzt sich die Nachfragen erspart. In schweren Fällen muss ein Psychiater die Behandlung übernehmen; leider wird er vermutlich Antidepressiva verschreiben, die in den allermeisten Fällen mehr schaden als nützen. Zumindest als Ergänzung bei schweren Depressionen (und bei einer leichten Depression ohnehin) kann meine Behandlung eine Menge dazu beitragen, dass Sie sich wieder besser fühlen.

 

Designerdrogen werden auf der Grundlage aus synthetischen Chemikalien hergestellt (also nicht etwa aus natürlichen Stoffen wie zum Beispiel Hanf) und auf dem Schwarzmarkt verkauft, zumeist in Tablettenform.

 

Diäterfahrung: Gemeint sind hier weniger die Erfahrungen, die Sie selbst möglicherweise mit der einen oder anderen Diät gemacht haben, als vielmehr die traurige Tatsache, dass Ihr Organismus bei jedem längerfristigen Kalorien-Sparprogramm sozusagen „aus bitterer Erfahrung“ lernt, mit noch weniger Nahrung auszukommen – und leider auch: von noch weniger Endlich-wieder-ganz-normal-Essen rapide zuzunehmen.

 

Diätplan: Zumeist eine Tabelle, die Ihnen in allen Einzelheiten aufzeigt, welche Nahrungsmittel Sie in welcher Menge zu welcher Mahlzeit zu sich nehmen dürfen, um „die Pfunde purzeln zu lassen“, wie das in diesem Zusammenhang immer so wunderbar anschaulich heißt.

 

Drogensucht: Ein unwiderstehliches Verlangen nach bestimmten chemischen Substanzen, die eine körperliche und/oder seelische Abhängigkeit hervorrufen. Meistens denken wir bei diesem Stichwort an illegale Rauschdrogen; allerdings können auch ganz „normale“ Medikamente wie Schlafmittel und Antidepressiva, ja, sogar rezeptfrei erhältliche Schmerztabletten süchtig machen. Wie bei der schweren Alkoholsucht stehen auch bei der körperlichen Abhängigkeit von Drogen und Medikamenten der Entzug und die Entgiftung in einer entsprechenden Fachklinik am Anfang der Behandlung – und können erst im Anschluss daran durch meine Therapie ergänzt werden.

 

Druckpunkte: Die Traditionelle Chinesische Medizin kennt 400 Akupressur-Punkte, die auf den zwölf Meridianen liegen. Werden diese Punkte kleine Schmerzreize, Wärme oder Druck stimuliert, dann lösen sich Blockaden und Stauungen auf, die Lebensenergie Chi kann wieder gleichmäßig fließen, und der Mensch wird gesund.

 

 

E

 

Ecstasy: Eigentlich ein Sammelbegriff für verschiedene Designerdrogen, die jedoch alle die Reizverarbeitung im Gehirn verändern. Deswegen fühlt man sich damit zwar für einige Stunden hellwach, glücklich und angstfrei, doch wenn die Wirkung nachlässt, geht es einem häufig schlechter als zuvor.

 

EFT: Abkürzung für Emotional Freedom Technique 

 

Ehepartner: Damit meine ich den Menschen, mit dem Sie in Liebe, Lust und Leid Ihr Leben verbringen und mit dem Sie alle Ihre Freuden und Sorgen teilen – ganz gleich, ob mit oder ohne Trauschein!

 

Einstellung: Unsere Bereitschaft, bestimmte Personen oder Situationen, Ideen oder Gegenstände stets in gleicher (oder jedenfalls sehr ähnlicher Weise) zu bewerten. Unsere Einstellungen können natürlich auf eigenen Erfahrungen beruhen, gehen aber ebenso oft auf bloße Gerüchte oder die Vorurteile anderer Leute zurück, die wir, ohne groß darüber nachzudenken, übernommen haben – denn stets strebt unser Gehirn danach, uns das Leben, das ja eigentlich sehr kompliziert ist, so weit wie möglich zu vereinfachen.

 

Elektro-Enzephalogramm (abgekürzt: EEG): Der auf der Kopfhaut mit Hilfe von Elektroden erfasste und mit einem entsprechenden Gerät aufgezeichnete Verlauf der elektrischen Aktivität im Gehirn. Dabei lassen sich die Alphawellen, aber natürlich auch die (allerdings für uns hier weniger interessanten) übrigen Formen wie Beta-, Gamma-, Delta- und Theta-Wellen an ihren  jeweils charakteristischen Zackenmustern unterscheiden.

 

Elman, Dave (1900 – 1967) war zwar der Sohn eines seinerzeit berühmten Show-Hypnotiseurs, trat aber zunächst nicht in dessen Fußstapfen, sondern arbeitete sehr erfolgreich als Musiker auf der Bühne und beim Radio. Eines Tages jedoch, als auf einem Ärzte-Kongress der ursprünglich vorgesehene Redner ausfiel, sprang er kurzfristig mit einer Hypnose-Vorführung ein. Dabei beeindruckte er die anwesenden Doktoren insbesondere mit seiner Fähigkeit, den Personen, die er auf die Bühne bat, jegliche Schmerzempfindung zu nehmen, und das offensichtlich ohne die bei der Behandlung mit chemischen Betäubungsmitteln auftretenden Risiken und Nebenwirkungen. Auf ihr Drängen hin weihte Dave Elman Ärzte und Dentisten später auf Fortbildungs-Veranstaltungen in die Geheimnisse der hypnotischen Betäubung ein und demonstrierte das auch immer wieder an mutigen Seminarteilnehmern. 

Die von ihm außerdem entwickelte Psychotherapie bezeichnete er als HypnoanalyseDurch behutsame Suggestivfragen versetzte er die Probanden immer weiter und weiter in ihre Vergangenheit zurück, bis ihnen das entscheidende Erlebnis wieder einfiel, das den Ursprung ihrer Allergien, Schmerzen, Depressionen oder Phobien bildete. Wie eine blitzartige Psychoanalyse befreite diese Erkenntnis sie von ihren Leiden.   

 

Emotionen sind starke Gefühlszustände, die als Reaktion auf Erlebnisse oder Erfahrungen entstehen, die uns nahe gehen. Positive Emotionen sind beispielsweise Liebe, Freude, Dankbarkeit, Zuversicht und Mut; negative sind Scham, Schuldgefühle, Wut, Ärger, Eifersucht, Neid, Hass, Trauer, Kummer und dergleichen mehr. 

 

Emotional Freedom Technique, abgekürzt: EFT: Eine ganzheitliche Heilungsmethode, die Gary Craig entwickelt hat. Wie in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird dabei die Ursache aller negativen Emotionen (wie beispielsweise Scham, Schuldgefühle, Wut, Ärger, Eifersucht, Neid, Hass, Trauer, Kummer und dergleichen mehr) in einer Störung des körpereigenen Energiesystems gesehen. Es ist also eine vor allem auf der seelischen Ebene wirksame Form der Akupressur, wobei der Patient zunächst einmal sein Problem anspricht (am besten, indem er sich so konkret wie möglich an ein bestimmtes, dafür sehr charakteristisches Ereignis erinnert) und es als Teil von sich selbst annimmt, mit anderen Worten: Sich selbst genau so akzeptiert, wie er nun mal mitsamt seinem Problem ist. Erst dieses Akzeptieren ermöglicht es, das Problem mit Hilfe der Klopfprozedur loszulassen und zum Verschwinden zu bringen. Dadurch entsteht ein freier Raum für heilsame positive Emotionen wie Liebe, Freude, Dankbarkeit, Zuversicht und Mut.

 

Empathie: Die Fähigkeit, sich in die Gefühle und Einstellungen anderer Menschen hineinversetzen zu können. Sie wird durch besonders gut entwickelte Spiegelneuronen gefördert.

 

Energetische Therapie: Eine Therapieform, die sich nach den Grundsätzen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) nicht nur der Energien des eigenen Körpers, sondern auch der Energien des Universums bedient, um die Lebensenergie innerhalb des Körpers entlang der Meridiane wie von der Natur vorgesehen gleichmäßig strömen zu lassen.

 

Energieblockaden hindern die Lebensenergie daran, entlang der Meridiane gleichmäßig durch den Körper zu strömen. Entstanden sind sie beispielsweise durch frühere körperliche Wunden (Narben) oder seelische Verletzungen (Kränkungen), die den Fluss der Energie stauen. Heilung entsteht dann dadurch, dass die Blockaden beispielsweise durch Klopfakupressur (oder Akupunktur) aufgelöst werden.

 

Der Energiefluss (ein Begriff aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, den wir keineswegs mit dem Blutkreislauf verwechseln dürfen) muss sanft und gleichmäßig durch den Körper strömen, um die ganze Person gesund zu erhalten. 

 

Entspannung: Eine absichtlich herbeigeführte Verringerung von ungesunder Erregung oder nervöser Anspannung, die mit einem Gefühl von Wohlbefinden und Gelassenheit einhergeht; die Grenzen zwischen wohliger Entspannung und Trance sind fließend.

 

Epilepsie: Von Griechisch: ἐπίληψις, ausgesprochen: epílepsis, auf Deutsch: Fallsucht. Eine Gruppe von Erkrankungen, die durch plötzlich auftretende Hirn- und Muskelkrämpfe, Bewusstlosigkeit, Schaum vor dem Mund, Auf-die-Zunge-Beißen und Einnässen gekennzeichnet sind. Als Ursachen dafür kommen Unfälle, Infektionen, Vergiftungen, genetisch bedingte oder auch unter der Geburt verursachte Gehirnschädigungen in Frage.

 

Erinnerungen sind das, was wir von früheren Erlebnissen im Gedächtnis behalten haben. Weil wir als kleine Kinder aber noch längst nicht alles verstehen, was wir erleben, und weil wir diese Erfahrungen vielleicht auch noch in unseren Träumen verarbeitet, verändert und verfälscht haben, kann es sein, dass die eigenen Erinnerungen an ein bestimmtes Ereignis stark von denen der anderen Beteiligten abweichen. Die Erinnerung ist eben keine objektive Filmaufnahme eines Stücks unserer Vergangenheit, sondern immer ausgesprochen subjektiv. Gerade die Dinge, die eng mit Emotionen verknüpft sind, bleiben uns im Gedächtnis, seien es nun Positive wie eine tolle Geburtstagsüberraschung oder Negative wie ein schlimmer Unfall.  

 

Erickson, Milton H. (1901 – 1980) war wohl der berühmteste amerikanische Hypnotiseur und begeisterte seine Studenten oft mit verblüffenden Vorführungen. Er selbst gilt übrigens als hervorragendes Beispiel für die Macht der Autosuggestion: Als 17-jähriger Junge war er nämlich so schwer an Kinderlähmung erkrankt, dass die Ärzte an seinem Bett seinen Eltern unverblümt seinen in der kommenden Nacht bevorstehenden Tod ankündigten. Seine Empörung über ihre Herzlosigkeit verlieh ihm nicht nur die Kraft zum Weiterleben, sondern weckte in ihm auch den Ehrgeiz, selbst Arzt zu werden – und zwar ein besserer. 

Dabei konnte er nach seiner Genesung zunächst nur die Augen bewegen. Erst durch die ausdauernde autosuggestive Aktivierung seiner inneren Bilder eroberte er sich nach und nach die Herrschaft über seinen Körper zurück, bis ihm schließlich sein Krückstock als Stütze genügte. Im Alter war er zwar wieder auf den Rollstuhl angewiesen; geistig beweglich jedoch blieb er bis an sein Lebensende. Vor allem aber inspirierte er mit seiner einfühlsamen indirekten Methode die nachfolgenden Generationen von Hypnosetherapeuten. 

 

Ess-Störungen: Darunter fasst die Psychologie inzwischen ganz verschiedene Probleme zusammen, nämlich Magersucht, Bulimie, Binge-Eating, die latente, also nicht offen erkennbare Ess-Sucht, bei der sich Zuvielessen und strenge Diäten abwechseln und, wie ich neulich las, angeblich auch noch die sogenannte Orthorexie, nämlich den Ehrgeiz, sich stets und ständig so gesund wie möglich zu ernähren. Bei allen jedoch spielt das Essen eine übergroße Rolle, und zumindest bei den ersten vier Störungen wird das natürliche, regelmäßig wiederkehrende gesunde Hungergefühl so lange missachtet, bis es praktisch nicht mehr vorhanden ist. 

 

 

F

 

Fahrstühle: Die (übertriebene) Angst vor engen, geschlossenen Räumen ist weit verbreitet – und gerade Fahrstühle sind besonders gefürchtet, denn bekanntlich bleiben sie gern mal zwischen zwei Stockwerken stecken. Nicht jeder hat gerade dann, wie im Hollywoodfilm, das Glück, bei dieser Gelegenheit den Mann/die Frau fürs Leben kennen- und lieben zu lernen... Auch wenn es grundsätzlich ohnehin viel gesünder ist, die Treppe zu nehmen (denn Sie wissen ja: jeder Gang macht schlank!), kann ich Ihnen mit meiner Behandlung dazu verhelfen, ruhig und gelassen in jeden beliebigen Fahrstuhl zu steigen und einfach nur zu Ihrem Vergnügen darin rauf und runter zu fahren. Und ja, das darf Ihnen sogar riesig Spaß machen!

 

feuern nennt man das, was jede einzelne Nervenzelle tut, um einen Reiz zu verarbeiten: Sie leitet nämlich einen elektrischen Impuls weiter. 

 

Flashback: von Englisch flash, auf Deutsch: Blitz und back: auf Deutsch zurück: das durch einen Schlüsselreiz wie einen bestimmten Geruch, ein Geräusch, einen Anblick plötzlich (also blitzschnell) auftretende Wieder-Erleben einer vergangenen Erfahrung mitsamt den heftigen Gefühlen von damals wie Todesangst, Wut, Scham, Schmerz. Weil unser Unterbewusstsein nicht zwischen tatsächlichen und bloß eingebildeten Erlebnissen im Kopfkino unterscheiden kann, gleichen die Emotionen den beim echten Ereignis erlebten.  

 

Flugreisen: Luft hat keine Balken – und entsprechend unsicher fühlen sich viele Flugpassagiere. Unterwegs aussteigen können sie auch nicht, wenn sich das Flugzeug erst mal in der Luft befindet. Etliche Menschen vermeiden Flugreisen aus diesem Grunde überhaupt. Es ist aber durchaus möglich, diese Angst mit Hilfe meiner Behandlung zu überwinden – und sich dann schon unterwegs ganz entspannt auf den Besuch bei den Enkeln in Australien oder den Urlaub auf den Seychellen zu freuen!

 

 

G

 

Geistige Behinderung: Eine dauerhafte, also nicht nur kurzfristig, vielleicht durch eine akute Krankheit verursachte oder nach dem Erwachen aus einer Narkose erlittene Intelligenzminderung, die es den Betroffenen schwer bis unmöglich macht, abstrakte eigene Gedanken oder Zukunftspläne zu entwickeln.

 

Gesunde Lebensmittel sind vor allem die sogenannten Basenbildner: also wasser- und vitalstoffreiche frische Kräuter und Blattsalate, Früchte und Gemüse. Ebenfalls gesund sind aber auch Ölsamen wie Nüsse, Mandeln, Sesam und Oliven. Übrigens: Im Idealfall sollte unser Essen zu mindestens zwei Dritteln roh und unverarbeitet sein – also weder gekocht noch gebacken, gebraten, geröstet oder sonstwie konserviert. Stellen Sie sich nur mal vor, wie viel wertvolle Lebenszeit und Energie Sie einfach dadurch sparen können, dass Sie den Rohkost-Anteil in Ihrer Nahrung nach und nach entsprechend vergrößern!

 

Gewicht: Das Gewicht – und hier speziell das sogenannte Idealgewicht – hat sich zwar allgemein als Maßstab fürs Dick- oder Schlanksein eingebürgert, ist jedoch ein recht unzuverlässiges Entscheidungsmerkmal, weil Fett bekanntlich leichter ist als Muskelmasse. Daher gelten athletisch gebaute Menschen, wenn es nach dem Body-Mass-Index geht, oft als „übergewichtig“, obwohl sie in Anbetracht ihrer kompakten Muskulatur tatsächlich „genau richtig“ sind. Zuverlässiger (und erheblich aussagekräftiger, was die Gesundheit angeht) ist das Verhältnis von Taillenweite zum Hüftumfang, der bei Frauen höchstens 8:10 betragen sollte (das heißt: bei einem Hüftumfang von 100 cm wäre eine Taillenweite von höchsten 80 cm ideal) und bei Männern 1:1; da soll der Bauch- also keinesfalls größer sein als der Hüftumfang... Denn gerade das Bauchfett ist nicht einfach nur ein Vorratslager des Körpers für schlechte Zeiten, sondern mit entzündungsfördernden weißen Blutkörperchen durchsetzt; obendrein produziert es noch eine Reihe gesundheitsschädlicher Hormone. Deswegen ist es eine kluge Entscheidung, sich mit Hilfe meiner Behandlung der Wunschfigur nach und nach anzunähern und sie schließlich dauerhaft beizubehalten.

 

Gewohnheiten erleichtern uns das Leben, denn sie veranlassen uns dazu, auf gleiche (oder ähnliche) Situationen sozusagen ganz automatisch immer genauso zu reagieren – beispielsweise bei jeder roten Ampel anzuhalten. Das erspart uns zwar eine Menge Zeit, die wir sonst aufs Nachdenken verwenden müssten, kann aber auch üble Folgen haben, wenn harmlose Situationen mit ausgesprochen schädlichen Gewohnheiten verknüpft sind. Mit Hilfe meiner Behandlung kann es Ihnen gelingen, solche Verknüpfungen aufzulösen (zum Beispiel: „Immer wenn ich nervös bin, muss ich eine rauchen...“) und hilfreiche Veränderungen zu bewirken (zum Beispiel: „Immer wenn ich nervös bin, trinke ich ein Glas Wasser und fühle mich anschließend entspannt, hellwach und pudelwohl!“).

 

Glaubenssätze: Feste Überzeugungen, die wir entweder von anderen Menschen übernommen oder aufgrund eigener Erfahrungen verinnerlicht haben. Sie können positiv und optimistisch sein, wie „Ich bin freundlich und gescheit, und alle lieben mich“ oder negativ und pessimistisch wie „Ich bin nichts wert und muss es immer allen recht machen, damit ich überleben darf“. Mit Unterstützung der Klopf-Akupressur lassen sich negative Glaubenssätze in positive umwandeln. Das macht das Leben erheblich leichter und glücklicher.

 

 

H

 

Haschisch: Schon seit dem Altertum besonders im Nahen und Mittleren Osten und in Afrika traditionell verwendetes Rauschmittel, das aus dem Harz der weiblichen Cannabis-Pflanze gewonnen wird. Wird es geraucht oder gegessen, führt es, je nach der individuellen Veranlagung, zu ausgelassener Fröhlichkeit oder Dämmerzuständen, Sinnestäuschungen oder sexueller Erregung. Obwohl es, wie seine Anhänger oft und gern betonen, für Erwachsene tatsächlich „harmloser“ ist als Alkohol, ruft es gerade bei Jugendlichen psychische Veränderungen hervor, die oft längere Zeit anhalten und unter unglücklichen Umständen sogar in eine echte Schizophrenie übergehen können.

 

Heilpraktiker für Psychotherapie: Diesen Beruf gibt es erst seit 1993. Damals nämlich hat eine angehende Heilpraktikerin, die ausschließlich auf dem Gebiet der Psychotherapie zu arbeiten gedachte, per Gerichtsbeschluss durchgesetzt, auch nur auf diesem Gebiet geprüft zu werden. Im Gegensatz zu den Psychologischen Psychotherapeuten (die zum einen Psychologie studiert und zum anderen auch noch eine zusätzliche anerkannte Ausbildung wie Verhaltenstherapie, Psychoanalyse oder Gesprächstherapie abgeschlossen haben müssen) können psychotherapeutisch arbeitende Heilpraktiker ihre Behandlung ganz individuell auf ihre Klienten abstimmen. Weil außerdem die Einschränkungen durch die Krankenkassen-Zulassung wegfallen, haben Heilpraktiker für Psychotherapie durchweg kürzere Wartezeiten (und mal ehrlich, wer große Probleme hat, möchte ungern ein halbes Jahr auf die erste Therapiesitzung warten!) und zum anderen die sogenannte Therapiefreiheit. Sie müssen sich also nicht auf die offiziell anerkennten Psychotherapien (wie gesagt: VerhaltenstherapiePsychoanalyse oder Gesprächstherapie) beschränken. 

 

Heißhunger: Unwiderstehliche Gier auf bestimmte Nahrungsmittel oder Nahrungsmittelgruppen (wie beispielsweise: fett, süß und schleimig). Zuweilen enthalten diese Esswaren genau diejenigen Mineralien, Vitamine oder sonstigen Mikro-Nährstoffe, an denen es Ihrem Organismus gerade fehlt.

Dabei müssen Sie allerdings bedenken, dass es zu den Zeiten, als unsere Vorfahren ihre Instinkte entwickelten, die wir von ihnen ererbt haben, unsere gesamte moderne Zivilisationskost noch nicht gab. Ihren Heißhunger auf Eiscreme, Gummibärchen oder Schokolade sollten Sie daher lieber mit von Natur aus süßen Früchten, Nüssen oder Studentenfutter stillen. Und ja: Meine Behandlung bewirkt, dass solche Heißhungerattacken kaum noch oder gar nicht mehr auftreten!

 

Herzinfarkt: Das Absterben eines Gewebebezirkes im Herzen nach plötzlicher Unterbrechung der Blutzufuhr – zum Beispiel durch ein Blutgerinnsel, das eine Ader verstopft.

 

Hirnforschung: Eine volkstümliche Bezeichnung für dasjenige Gebiet der Neurobiologie, das sich besonders mit der Entwicklung der Gehirnfunktionen beschäftigt.

 

Hochsensiblität: Eine Hochbegabung, allerdings nicht unbedingt beim Intellekt (manchmal allerdings auch da!) als vielmehr auf dem Gebiet der Sinneswahrnehmungen und der Empathie. Viele Sinnesreize wie grelle Beleuchtung, laute Musik, verschiedene Gerüche, die „normale“ Menschen ohne weiteres verkraften, aber auch die deprimierende Vorstellung, dass es so vielen Menschen auf der Welt so schlecht geht, die „normale“ Menschen einfach ausblenden, können Hochsensible tatsächlich überfordern. Deswegen geraten sie leicht unter Stress. Andererseits ist Hochsensibilität ein Geschenk, das nur wenige mit auf den Lebensweg bekommen; mit Hilfe der Klopf-Akupressur können Sie lernen, das Beste aus dieser wunderbaren Gabe zu machen, statt sich dafür zu schämen, dass Sie offensichtlich anders sind als die meisten Ihrer Mitmenschen..

 

Honorar: Von Lateinisch honorarium, auf Deutsch: Ehrengeschenk. Ein Honorar bezahlen Sie für eine Leistung, die eigentlich mit schnödem Mammon gar nicht angemessen abgegolten werden kann. Deshalb bekomme ich von Ihnen für Ihre Behandlung ein Honorar – denn im Grunde ist Ihr neues glückliches Leben ja einfach unbezahlbar...

 

Hormone: Botenstoffe, die im Organismus Informationen zwischen den verschiedenen Zellen übertragen. 

 

Hypnoanalyse: Im Gegensatz zu Milton H. Erickson, der als Arzt viele Erkrankungen direkt mit Hilfe seiner Hypnose heilen konnte, hat Dave Elman sich da bescheiden zurückgehalten, weil er eben kein approbierter Arzt war, sondern „nur“ ein begnadeter Hypnotiseur. Bei seinen Vorführungen der hypnotischen Schmerzbekämpfung vor Ärzten und Zahnärzten arbeitete er gewöhnlich mit Freiwilligen aus dem Publikum, allenfalls noch mit deren Familienangehörigen. Allerdings hatte ihn Sigmund Freuds Psychoanalyse (die damals in Amerika ganz allgemein großen Anklang fand) davon überzeugt, dass die Einsicht in die Entstehung einer seelischen Erkrankung unweigerlich zu deren Heilung führt. Indem er den einen oder anderen seiner Zuschauer mit Hilfe von behutsamen Suggestivfragen in der Rekordzeit von wenigen Minuten so weit in ihre Kindheit oder Jugend zurückführte, wie es die Psychoanalyse erst im Verlauf von Monaten oder gar Jahren schaffte, kehrte bei ihnen die Erinnerung an das auslösende Ereignis schlagartig zurück. Prompt verschwanden dann ihre Phobien, Depressionen oder Allergien... 

 

Hypnose: Von Griechisch: ὕπνος, ausgesprochen: hýpnos, auf Deutsch: Schlaf. Ein vom Hypnotiseur absichtlich vollzogenes Entspannungsritual, das den Hypnotisierten jedoch keineswegs einschlafen lässt, sondern lediglich seinem Bewusstsein erlaubt, sich eine Auszeit zu nehmen, während der der Hypnotiseur direkt zu dessen Unterbewusstsein spricht. Dabei lassen sich nicht nur die Vorstellungen, die Willenskraft, die Absichten und die künftigen Handlungen des Betreffenden, sondern auch manche seiner Körperfunktionen viel leichter und dauerhafter beeinflussen, als wenn er bei normalem Bewusstsein wäre.

 

Hypnose-Psychotherapie: Diejenige Sparte der Psychotherapie, die sich der Hypnose bedient. Sie lässt sich grundsätzlich in zweierlei Vorgehensweisen unterteilen: Bei der einen gehen Sie während der Trance in Ihre Vergangenheit zurück und finden dabei bestimmte Erinnerungen wieder, die Ihnen schon längst nicht mehr geläufig waren. Bei der anderen geleitet der Hypnotiseut Sie während Ihrer Trance in Ihre Zukunft, die Sie sich Ihren Wünschen entsprechend glücklich und erfolgreich vorstellen dürfen. Dabei fällt es Ihnen nicht nur ganz leicht, Ihre bisherigen Probleme hinter sich zurück zu lassen, sondern es werden auch neue Nervenverbindungen in Ihrem Gehirn geknüpft, die sich nach und nach von kleinen Trampelpfaden zu breiten Straßen hin zum Erfolg ausbauen lassen.

 

Hypnose-Sitzungen: Die unmittelbare Zusammenarbeit von Ihnen und dem Hypnotiseur, in diesem Falle mir. Dabei beansprucht die eigentliche Hypnose nur einen Teil der Zeit, denn zuvor finden ja unser ausführliches Beratungsgespräch und sicherlich auch die Behandlung mit Klopfakupressur statt. Schließlich geht es darum, meine Behandlung so passgenau wie einen Maßanzug auf Ihre ganz  individuellen Probleme zuzuschneiden.

 

Hypnosetherapie: Nur ein anderes Wort für Hypnose-Psychotherapie.

 

Hypnotherapie: Ein aus dem Amerikanischen entlehntes Kurzwort für Hypnose-Psychotherapie.  Sie kennen ja bestimmt die amerikanischen Überzeugung: „Time is money!“ Auch ein paar eingesparte Silben läppern sich schließlich im Laufe des Lebens zu mehreren wertvollen Minuten zusammen...

 

Hypnotiseur/in: Ganz allgemein jemand, der die Hypnose an jemandem oder zuweilen sogar an einer ganzen Menschengruppe ausübt – sei es nun aus therapeutischen Gründen (dann handelt es sich um Hypnose-Psychotherapie) oder auch nur um des Showeffektes willen.

 

Hypochonder: Jemand, der sich irrtümlich einbildet, an einer schweren oder gar lebensbedrohlichen Krankheit zu leiden. Je öfter und intensiver er darüber nachdenkt, das wissen wir schließlich aus der Hirnforschung, desto dickere und festere Nervenverbindungen bilden sich dann in seinem Gehirn; und desto mehr wächst seine Überzeugung, dem Tod geweiht zu sein. Zum Glück lässt sich auch so eine Einbildung gut mit Klopf-Akupressur und Hypnose behandeln.

 

 

I

 

Immunabwehr, Immunsystem: Die gesunde Reaktion Ihres Organismus’, wenn schädliche Stoffe und/oder Kleinstlebewesen wie Viren, Bakterien oder Pilzen in ihn hineingelangen: Dabei machen die körpereigenen Abwehrzellen die unerwünschten Eindringlinge ratzfatz unschädlich.

 

Induktion: Von Lateinisch: inductio, auf Deutsch: Einleitung. Der Beginn der Hypnose. Die Induktion kann beispielsweise damit anfangen, dass ich Sie bitte, konzentriert auf einen Punkt wie etwa eine flackernde Kerzenflamme zu schauen. Das ermüdet die Augenmuskeln und wird Ihnen höchstwahrscheinlich den Übergang in den Trance-Zustand erleichtern.

 

Innere Bilder: Unser Kopfkino – also das, was wir mit Hilfe unserer Phantasie bei geschlossenen Augen vor uns sehen. Dies gilt vor allem für diejenigen Menschen, bei denen die Augen das wichtigste Sinnesorgan sind (und das sind die allermeisten). Menschen, die eher auf ihr Gefühl oder auf das, was sie hören, reagieren, schaffen das nicht immer auf Anhieb. Doch je öfter Sie es üben, umso leichter wird es Ihnen fallen – und umso angenehmer darf es sich für Sie anfühlen.

 

Innere Kräfte: Die hilfreichen Fähigkeiten, die wir zwar alle von Natur aus in uns tragen, die aber nicht jeder von uns gleichermaßen auf Anhieb aktivieren und entsprechend benutzen kann. Mit Hilfe meiner Behandlung lassen sich diese inneren Kräfte jedoch wecken und so wirkunsvoll verstärken, dass sie Sie beim Anstreben Ihrer Lebensziele eifrig und liebevoll unterstützen.

 

 

J

 

Jojo-Effekt: Das Jojo ist ein (heute fast vergessenes) Geschicklichkeitsspiel, bei dem wir eine Rolle an einer Schnur hoch- und runtersausen lassen können. Der Jojo-Effekt beschreibt insofern recht anschaulich die unerwünschte (und obendrein noch sehr rasche) Gewichtszunahme nach einer erfolgreich durchgehaltenen Schlankheitsdiät, auf die wir mit einer weiteren Diät regieren,  nach der umgehend die nächste Gewichtszunahme erfolgt. Und immer so weiter...

 

 

K

 

Kinesiologie: Ursprünglich bedeutete der Begriff nicht mehr und nicht weniger als die Lehre von den normalen Lebensvorgängen bei der Bewegung; in der alternativen Heilkunst ist daraus ein Überbegriff für verschiedene Methoden geworden, mit denen sich Blockaden und Stressreaktionen nicht nur herausfinden, sondern oft auch auflösen lassen. Ich selber verwende aus der Kinesiologe allerdings ausschließlich den Muskeltest und löse die Blockaden anschließend mittels Klopfakupressur auf.

 

Klopfakupressur: Eine Form der Akupressur, bei der die Druckpunkte auf den verschiedenen Meridianen statt durch Drücken oder Reiben durch Klopfen aktiviert werden.

 

Klopffolge, Klopfritual: Es ist zwar eigentlich nicht nötig, hat sich aber aus praktischen Gründen bewährt, die einzelnen Druckpunkte stets in der gleichen Reihenfolge zu beklopfen; so prägen sie sich am besten ein, und Sie kommen nicht so durcheinander, dass Sie vielleicht den einen oder anderen versehentlich auslassen.

 

Kokain: Ein aus den Blättern der südamerikanischen Koka-Pflanze gewonnenes Pulver, das leicht bitter schmeckt und die Zunge örtlich betäubt; wir kennen alle diese Szene aus Kriminalfilmen, in denen der Kommissar im Klospülkasten einen Beutel mit weißem Pulver findet und es durch eine Geschmacksprobe mit der Zungenspitze identifiziert. Es wirkt stark anregend und hebt oft auch die Stimmung, kann aber auch süchtig machen und führt bei Entzug zuweilen auch zu Delirium und Depressionen

 

Komfortzone: Es ist durchaus menschlich, vor risikoreichen Neuerungen zurückzuschrecken und sich lieber daheim in die vertraute Kuscheldecke zu mummeln. Schon der alte Adenauer gewann 1957 mit dem Slogan „Keine Experimente!“ die Bundestagswahl. 

 

Kopfkino: Die inneren Bilder, die wir mit geschlossenen Augen vor uns sehen – wobei, je nach Phantasie und im Gegensatz zum echten Kino, das sich ja auf Hören und Sehen beschränkt, beim Kopfkino auch noch Gerüche, Tastempfindungen, Wärme- und Kältereize und Geschmack hinzukommen können; mit einiger Übung wird unsere Phantasie dabei auf allen Sinneskanälen immer einfallsreicher!

 

Krankenkassenzulassung heißt in Deutschland die Berechtigung eines Arztes, psychologischen Psychotherapeuten, Zahnarztes, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten oder medizinischen Fußpflegers, seine Leistungen direkt über die Kassenärztliche Vereinigung (KV) mit den Gesetzlichen Krankenversicherungen abzurechnen. Diese Zulassung habe ich nicht. Deswegen bekomme ich mein Honorar direkt von Ihnen. 

 

Kreativität: Von Lateinisch: creare, auf Deutsch: erschaffen, bilden. Unsere menschliche Fähigkeit, eigenständig etwas bislang noch nie Dagewesenes, Schönes hervorzubringen, ist einmalig im Tierreich. Die meisten Menschen empfinden es außerdem als überaus befriedigend, kreativ tätig zu sein. Am besten sind natürlich diejenigen von uns dran, die ihre Kreativität in ihrem Beruf ausleben können – aber auch kreative Hobbys wie Bloggen, Malen oder Musizieren können mit intensiven Glücksempfindungen verbunden sein.

 

 

L

 

Labilität: Wer starken Stimmungsschwankungen unterworfen ist, leicht aus dem inneren Gleichgewicht gerät, unter Ängsten leidet, sich schnell entmutigen lässt und seine Gefühle kaum kontrollieren kann, gilt als labil. 

 

Lampenfieber: Darunter verstehen wir eine bestimmte Form der sozialen Angst, die in der quälenden Vorstellung von plötzlichem Versagen bei einem Auftritt vor Publikum gipfelt; mit den „Lampen“ sind hier natürlich die Bühnenscheinwerfer gemeint. Viele berühmte Schauspieler litten und leiden mehr oder weniger unter Lampenfieber und waren (oder sind) daher vor jedem Auftritt nervös und reizbar. Solange das Lampenfieber sich im Rahmen hält, können wir es durchaus als angenehmen Stress (sogenannten „Eustress“) empfinden: Dann fühlen wir uns hellwach und haben sogar das Gefühl, das bisschen Aufregung steigere unsere Leistung. Im Übermaß hingegen kann das Lampenfieber uns buchstäblich „die Sprache verschlagen“ und uns den vorbereiteten Text bis hin zum totalen Blackout  vergessen lassen; um dies zu verhindern, erweist sich meine Behandlung als überaus hilfreich!

 

Langeweile: Das nagende Gefühl, nichts mit seiner Zeit anfangen zu können. Zum Beispiel bei Leerlauf im Büro oder im Geschäft (wenn Sie eben nicht einfach nach Hause gehen können, sondern die Stunden absitzen müssen) oder auch zu Hause, wenn Ihnen absolut nichts einfällt, was Sie mit Spaß an der Sache tun könnten.

 

Lebenseinstellung: Gemeint ist hier die grundsätzliche Art und Weise, wie wir uns selbst sehen: Als Optimisten oder Pessimisten? Als Opfer oder Täter? Als Helfer oder Zuschauer? Als aktiven Gestalter unseres Lebenswegs – oder als passiven Spielball höherer Mächte? Übrigens: Erfolgreiche Menschen überschätzen nachweislich ihren eigenen Einfluss auf ihren Lebensverlauf... Mit anderen Worten: Sich selber und das eigene Können eher durch eine rosarote Brille zu betrachten, kann hilfreicher sein als ein übermäßig ausgeprägter Wirklichkeitssinn. Und ja, auch dazu kann Ihnen meine Behandlung verhelfen.

 

Lebensenergie, auch: Lebenskraft, in der Traditionellen Chinesischen Medizin das Chi (oder Qi), ist das, was durch unseren Körper strömt, solange wir leben (und nein, damit ist nicht der Blutkreislauf gemeint!), unsere inneren Organe steuert und unsere Muskeln bewegt (und nein, es sind auch nicht die Nerven!). Nach Ansicht der chinesischen Ärzte haben wir alle die Möglichkeit, bei bester Gesundheit 120 Jahre alt zu werden, vorausgesetzt, wir sorgen dafür, dass unser Chi stets gleichmäßig fließt, das heißt: Ohne Blockaden oder Stauungen. Das setzt natürlich eine gewisse Achtsamkeit voraus, was seelische Belastungen, gesunde Ernährung, körperliche Bewegung und äußere Umweltbedingungen betrifft; leider sind die heutigen Lebensbedingungen dabei alles andere als hilfreich. Zum Glück kann jedoch die Klopfakupressur viele negative Bedingungen ausgleichen.

 

Lebensveränderung: „Never change a winning team,“ heißt es bekanntlich im Sport: Solange die eigene Mannschaft vorn liegt, dürfte das Auswechseln eines Spielers eher schaden als nützen. Im übertragenen Sinne: Nur bei einem Mindestmaß an Unzufriedenheit mit dem, was Sie bisher erlebt oder vollbracht haben, sehen Sie überhaupt die Notwendigkeit, sich zu verändern. Wo der bloße Entschluss allein dazu noch nicht ausreicht (vielleicht, weil der „innere Schweinehund“ sich bislang immer und immer wieder als stärker erwiesen hat?), kann meine Behandlung Ihnen die Veränderung erleichtern – und Ihnen damit den Weg in eine angenehmere Zukunft ebnen.

  

Leistungsfähigkeit: Die Summe aus körperlicher Schaffenskraft, seelischer Belastbarkeit (zum Beispiel bei Lärm oder unter Zeitdruck), Genauigkeit in der Ausführung und Ausdauer – und zwar selbst dann, wenn der Erfolg noch längere Zeit auf sich warten lässt.

 

Lernprozesse: Vorgänge, die größtenteils völlig unbemerkt im Gehirn ablaufen: Dabei kommen Sie einerseits dank Ihrem theoretischen Wissen, das Sie sich im Laufe der Zeit durch Sehen, Lesen, Hören und Üben angeeignet haben, und andererseits durch Ihre praktischen Erfahrungen damit zu ganz neuen Einsichten und können daraus wiederum Rückschlüsse auf größere und allgemeinere Zusammenhänge ziehen.

 

Logischer Verstand: Von Griechisch: λογικὴ τέχνη,  sprich: logiké téchnē, auf Deutsch: Kunst des Denkens. Diese Denkvorgänge beruhen zumeist auf der Verarbeitung von Wahrnehmungen, die die moderne Gehirnforschung vor allem (aber nicht mehr ausschließlich) in der linken Gehirnhälfte verortet.  Sprechen und Gesprochenes verstehen, lesen und Gelesenes verstehen, schreiben, rechnen, das im Gedächtnis gespeicherte Wissen abrufen, daraus Schlussfolgerungen ableiten und damit argumentieren: All diese Aktivitäten ordnen wir zu Recht dem logischen Verstand zu.

 

Lösung (eines Problems): Bedeutet in der Psychologie die Überführung eines unbefriedigenden Zustandes in einen, den wir als angenehm empfinden; entweder, weil wir die zugrundeliegende Ursache beseitigt haben, oder aber, weil wir uns durch deren Auswirkungen weniger stören lassen als zuvor. Wo auch immer die Lösung Ihrer Probleme liegen mag – meine Behandlung kann Ihnen dabei helfen, sie zu erreichen.

 

Lösungsmöglichkeiten: Es kann durchaus mehrere unterschiedliche Verfahren geben, um ein bestimmtes Problem zu verringern oder völlig zu beseitigen. Das Leben ist bekanntlich nur ausnahmsweise mal so eindeutig wie eine Rechenaufgabe aus dem dritten Schuljahr... Was bei Ihnen dafür in Frage kommt, werden wir gemeinsam in unserem ganz individuellen Beratungsgespräch herausfinden.

 

Lösungsorientierte Kurztherapie oder auch Lösungsorientierte Kurzzeittherapie: Diese Form der Psychotherapie geht auf das Psychotherapeuten-Ehepaar Steve de Shazer (1940 – 2005) und Insoo Kim Berg (1934 – 2007) zurück. Ihr Kernpunkt ist, dass es uns mehr hilft, wenn wir uns unsere positiven Möglichkeiten vor Augen führen, als wenn wir uns vorwiegend auf unsere Probleme und deren Entstehung konzentrieren. Demnach soll der Psychotherapeut also unsere Fähigkeiten, unsere Wünsche, unsere Ziele erkennen, besprechen und verstärken – und uns vor allem auch Gelegenheiten vor Augen führen, bei denen diese Probleme gar keine Rolle spielen. Oft können zum Beispiel Menschen, die im privaten Gespräch stottern, bei öffentlichen Vorträgen tadellos sprechen. Und beim Singen stottert ja bekanntlich auch niemand...

 

 

M

 

Magengeschwür: Eine chronische Entzündung der Magenschleimhaut, bei der die Schleimhaut durch den Entzündungsvorgang stellenweise regelrecht „weggefressen“ wird. 

 

Manie: Eine krankhaft übersteigerte Hochstimmung, die mit unermüdlicher Aktivität, hemmungslosem Leichtsinn und ständigem Redefluss einhergeht und meistens (jedoch nicht immer) im Wechsel mit schweren Depressionen auftritt. Allerdings empfinden die Betroffenen ihre eigene Manie im Allgemeinen als „total normal“, ja, sogar als höchst angenehm, zumindest, solange sie andauert: Gewöhnlich  sind es „nur“ die Angehörigen, Freunde und Kollegen, die tatsächlich darunter leiden und auch die Folgen (wie beispielsweise die Schulden, die der Kranke während der Manie in reichem Maße gemacht hat) mit ausbaden müssen.

 

Marihuana: Die getrockneten und zerkleinerten Blätter der Cannabis-Pflanze.

 

Meridiane sind in der Vorstellung der Traditionellen Chinesischen Medizin Leitbahnen, in denen die Lebensenergie Chi teils von oben nach unten, teils aber auch von unten nach oben durch den ganzen Körper fließt (nicht zu verwechseln mit dem Blutkreislauf, und auch nicht dasselbe wie Nervenbahnen!). Auf diesen Meridianen liegen die Druckpunkte, durch deren Reizung wir bei der Klopfakupressur, aber auch sonst durch Akupunktur und Akupressur das Chi beeinflussen können.

 

Meridianpunkte: Ein anderes Wort für die Druckpunke auf den Meridianen, die wir bei der Klopfakupressur durch Klopfen zu einem gleichmäßigen Durchfluss der Lebensenergie Chi anregen.

 

Mind Control: Eine Form der Gehirnwäsche, die nach Ansicht von Kennern der Materie von verschiedenen Geheimdiensten ausgeübt wird und gerade in den USA wohl auf die Vorarbeiten deutscher sogenannter „Wissenschaftler“ zur Zeit des Nationalsozialismus’ zurückgeht. Bekannt ist in diesem Zusammenhang das sogenannte MK-Ultra-Programm der CIA, bei dem, neben einer Kombination aus Drogen (wie LSD), Elektroschocks, Gehirnoperationen, Vergewaltigung und Folter auch die Hypnose als Mittel zum Zweck erprobt wurde. Das MK-Ultra-Opfer Cathy O'Brien hat darüber ein erschütterndes Buch geschrieben, das auch auf Deusch erschienen ist, nämlich „Die TranceFormation Amerikas“.  Daraus geht hervor, mit welchen perfiden Methoden die CIA schon kleine Kinder systematisch zu Sex-Sklaven abgerichtet hat, um sie beim Einsatz mit Politikern und anderen hochgestellten Personen zu filmen, die dadurch natürlich erpressbar werden. Hm. Denkt hier jemand zufällig gerade an Jeffrey Epstein, der kürzlich durch seinen für viele Reiche und Mächtige äußerst gelegen kommenden „Selbstmord“ ein Gerichtsverfahren verhindert hat?

 

Moxibustion: In der Traditionellen Chinesischen Medizin ein getrocknetes, pulverisiertes Kraut (oft Artemisia vulgaris, auf Deutsch: Beifuß, hierzulande ein traditionelles Gänsebraten-Gewürz) wird nahe der Druckpunkte abgebrannt, um sie zu erwärmen und dadurch die Blockaden zu lösen, die das Chi am gleichmäßigen Fließen hindern. In alter Zeit haben die chinesischen Ärzte dabei sogar echte Verbrennungen auf der Haut und entsprechende Narben in Kauf genommen; das ist heute aber nicht mehr üblich. Im übrigen macht die Klopf-Akupressur erheblich weniger Aufwand und wirkt dennoch hervorragend!

 

 

N

 

Nabelkolik: Ungeklärte Bauchschmerzen bei Kindern, hinter denen sich verschiedene Erkrankungen verbergen können, die oft aber auch seelische Ursachen haben.

 

Nebenwirkungen: Dass die meisten Medikamente – auch die frei verkäuflichen – außer ihrer erwünschten Hauptwirkung noch weitere unerwünschte, oft sehr unangenehme oder gar schädliche Einflüsse auf den Organismus haben, wissen Sie natürlich längst. Ein großer Vorteil meiner individuellen Behandlung aus Klopfakupressur und Hypnosetherapie besteht darin, dass beide sehr sanfte Heilmethode sind und tatsächlich keinerlei unerwünschte Nebenwirkungen auftreten können.

 

Negativer Stress (Distress): Wenn wir darüber stöhnen, wie gestresst wir uns fühlen, ist damit grundsätzlich negativer Stress gemeint – denn den positiven Stress (den sogenannten „Eustress“) empfinden wir naturgemäß eher als angenehm belebend und aktivierend. Stress wird durch Hormonausschüttungen gesteuert, die uns eigentlich zu Höchstleistungen im Kampf oder bei der Flucht befähigen sollen: Durch ein paar energische Boxhiebe oder einen Sprint zum nächstbesten Versteck würden diese Hormone abgebaut werden, so dass wir uns schnell wieder beruhigen könnten. Leider ist es in heutzutage eher ein unangenehmes Gespräch mit dem Chef oder der Zwang, einen komplizierten Auftrag trotz ständiger Unterbrechungen und/oder unfähiger Mitarbeiter fristgerecht zu erledigen, was den Stress hervorruft; daher können wir die entsprechenden Hormone kaum durch körperliches Abreagieren loswerden (oder bekämen dann womöglich noch mehr Stress – durch eine fristlose Kündigung beispielsweise!). Die Folgen von chronischem Stress sind sogenannte Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Nervosität, Verdauungsproblemen, Kopf- oder Magenschmerzen, Energiemangel, Heißhunger oder Appetitverlust, ein geschwächtes Immunsystem und dergleichen mehr.    

 

Nervenverbindungen: Viele Menschen stellen sich ihr Gehirn so ähnlich vor wie ihren Computer: Mit einem Arbeitsspeicher, in dem sich neue Informationen und Gedanken tummeln, und mit einer Festplatte, auf der die Erinnerungen an Gelerntes und Erfahrenes lagern, und die eines Tages, wenn wir sie mit zu viel Stoff belastet haben, einfach voll ist; dann geht nichts mehr. Ich vermute mal, aus diesem Grunde ist es in den Schulen üblich geworden, weder Gedichte noch das Einmaleins auswendig zu lernen, um die „Festplatte“ zu schonen und für wichtigere Informationen frei zu halten. Das ist natürlich völliger Blödsinn, denn in Wirklichkeit können wir unser Gehirn beim besten Willen nicht überlasten. Darin wird auch nichts „gelagert“, sondern es bilden sich ständig neue Nervenverbindungen. Je mehr Gedanken wir uns machen, desto kräftiger werden diese Verbindungen: Vom ersten kleinen, schmalen Trampelpfad bis hin zu breiten „Autobahnen“. Die Kapazitäten dafür sind unendlich vorhanden. Und ja, je mehr wir lernen, desto mehr können wir uns merken. Deswegen fällt es denen unter uns, die das Glück hatten, zweisprachig aufzuwachsen, besonders leicht, auch noch eine dritte, vierte und fünfte Sprache zu lernen. Andererseits bleiben nur diejenigen Nervenverbindungen zugänglich, die häufig gebraucht werden. Deswegen verschwinden viele Erinnerungen, die wir als unwichtig empfinden, irgendwo im Unterbewusstsein. Andererseits können, selbst wenn immer wieder Nervenzellen absterben, andere deren Funktion übernehmen. Denn unser Gehirn ist ein überaus anpassungsfähiges Organ, das das Lernen nie als widerwillig erfüllte Pflicht, sondern immer als sein allerliebstes kreatives Hobby betrachtet. 

   

Nichtraucher zu werden, fällt vielen Menschen schwer. Dabei sind die Gesundheitsschäden durch das Rauchen ja allgemein bekannt. Oder? Für die allerletzten Ahnungslosen werden auf jeder Packung dick und fett grausige Bilder zur Warnung aufgedruckt. Genau das erschreckt viele Raucher jedoch dermaßen, dass sie sich erst mal ein Beruhigungs-Zigarettchen anzünden müssen... Wenn Sie es bislang trotz fester Entschlossenheit nicht geschafft haben, das Rauchen aufzugeben, kann Ihnen meine Behandlung kurzfristig und dauerhaft dabei helfen!

 

 

O

 

Organische Erkrankungen: Krankheiten, die sich auf sichtbare oder zumindest mit medizinischen Instrumenten messbare anatomische Veränderungen eines erkrankten Körperteils zurückführen lassen. 

 

 

P

 

Panik-Attacken: Anfallsartig und oft aus heiterem Himmel, also ohne jeden Anlass auftretende, durch eine plötzliche Ausschüttung von Stresshormonen hervorgerufene Symptome wie Herzrasen, erhöhter Blutdruck, Schwäche, Schwitzen, Zittern, trockener Mund – zunächst oft noch ohne eigentliches Angstgefühl. Die Angst kommt aber bald hinzu mit dem Gedanken: „Hilfe! Ein Herzinfarkt! Ich sterbe!“ Auch wenn Angstpatienten das kaum zu hoffen wagen, kann meine Behandlung Ihre Panik-Attacken auf Nimmerwiedersehen verschwinden lassen. Wäre Ihnen das nicht einen Versuch wert?   

 

Paranoide Vorstellungen: Der unberechtigte (und insofern also wahnhafte!) Eindruck, dass andere Menschen oder böse Mächte uns verfolgen, quälen oder schädigen wollen. Andererseits: Selbst ausgemachte Paranoiker können tatsächlich verfolgt oder zumindest, wie wir wohl alle, von der NSA belauscht werden...

 

Parasympathisches Nervensystem: Derjenige Teil des vegetativen, also nicht willentlich steuerbaren Nervensystems, das bei Aktivierung eine beruhigende Wirkung auf uns ausübt (ja, ich weiß, das klingt erst mal ein bisschen widersprüchlich, ist aber tatsächlich so).

 

Persönlichkeit: Ihre Persönlichkeit umfasst die Summe Ihrer individuellen Charaktereigenschaften – deren Grundlagen wohl genetisch angelegt sind (als hochsensible werden Sie wohl beim besten Willen nie so robust und dickfellig werden wie manche anderen Leute), von denen Sie die meisten jedoch im Laufe des Lebens erworben haben. Insofern lassen sich viele störende Eigenschaften, wenn Sie das wünschen, durch meine Behandlung korrigieren. Selbst wenn Sie sich schon mehr oder weniger damit abgefunden hatten, als verschüchterter Angsthase durchs Leben zu hoppeln, können Sie durch eine Kombination aus Klopfakupressur und Hypnose erheblich mutiger und gelassener werden, als Sie es jemals zu hoffen wagten – und insofern eben doch Ihre gesamte Persönlichkeit zum Positiven verändern.

 

Phantomschmerz: Der Extremfall eines Schmerzes, der sich verselbständigt hat, also nicht mehr auf organische Schäden im Körper hinweist, sondern zum Beispiel quälende Empfindungen in einem Fuß meldet, der in Wirklichkeit gar nicht wehtun kann, weil er längst amputiert worden ist. Der Grund dafür kann darin liegen, dass unser Körper außerhalb der reinen materiellen Form noch von verschiedenen geistig-seelischen Schichten umhüllt wird, die uns eben, genauso wie die Nervenzellen, Empfindungen melden können. Wir alle kennen ja auch das unbehagliche Gefühl, wenn jemand uns beispielsweise in einer dicht besetzten Bahn zu eng „auf die Pelle gerückt“, selbst wenn der Betreffende uns gar nicht berührt und wir ihn nicht einmal sehen...

 

Phobie: Von Griechisch: φόβος, ausgesprochen: phóbos, auf Deutsch: Furcht. So nennt der Psychologe eine stark übertriebene Angst vor bestimmten Gegenständen (beispielsweise Messern oder Nadeln), Tieren (wie Spinnen, Schlangen, Hunden) oder Situationen (etwa Flugreisen oder Menschenmengen), die die meisten anderen Menschen als harmlos empfinden. Es ist wirklich verblüffend, wie schnell meine Behandlung Ihnen dabei helfen kann, sich von Ihrer Phobie zu befreien!

 

Placebo, auch Plazebo: Lateinisch für „Ich werde wohltun“, ein Scheinmedikament ohne objektiv nachweisbare Wirkstoffe. Je nachdem, wie suggestibel der Patient ist, kann es aber dennoch eine echte Heilung in Gang setzen. Und noch was erfreulichen: Es hat keinerlei unerwünschte Nebenwirkungen.

 

Plötzlicher Herztod: Direkter Auslöser davon ist meistens das Kammerflimmern, eine Herzrhythmusstörung, bei der das Herz, statt das Blut zu pumpen, nur noch unkoordiniert zuckt. Es kommt aber auch vor, dass das Herz einfach stillsteht. Weil es selbst da aber noch etwas dauert, bis tatsächlich der Tod eintritt, besteht die Erste Hilfe in so einem Fall in Wiederbelebungsmaßnahmen wie einer Herzdruckmassage oder, falls vorhanden, dem Einsatz eines Defibrillators. Dadurch kann das Herz zum Weiterschlagen veranlasst werden.

 

Posttraumatisches Belastungssyndrom, abgekürzt: PTBS: Als Folge eines zutiefst erschütternden Erlebnisses, beispielsweise eines schweren Unfalls, einer Naturkatastrophe, einer Vergewaltigung oder ähnlichen schrecklichen Erfahrungen (bei denen man übrigens nicht unbedingt selbst beteiligt gewesen sein muss: Oft reicht es, als Augen- und Ohrenzeuge mit dabei gewesen zu sein!) prägen sich die in so einem Moment erlebten sinnlichen Eindrücke (Bilder, Geräusche, Gerüche...) zutiefst ein, und zwar nicht nur in Geist und Seele, sondern auch in den Körper. Zunächst einmal sind Stress- und Angstreaktionen wie Nervosität, Konzentrationsstörungen, Schreckhaftigkeit, Reizbarkeit, Alpträume und Flashbacks nach einer solchen Erfahrung ganz normal und natürlich. Erst wenn diese Symptome vier Wochen nach dem Ereignis immer noch unvermindert anhalten oder sogar nach einer Zeit des scheinbaren Vergessens wieder von neuem auftreten, spricht man von einem Posttraumatischen Belastungssyndrom. Oft lässt es sich mit der Klopfakupressur jedoch gut behandeln.

 

Problem: Von Griechisch: πρόβλημα, ausgesprochen próblema, auf Deutsch: etwas, das (zur Lösung) vorgelegt worden ist, oder: Zur Lösung ansteht. Mit anderen Worten: Eine Aufgabe, die sich – im Gegensatz etwa zu einer schlichten Rechenaufgabe – nicht einfach durch kurzes Nachdenken lösen lässt. Je nach der Beschaffenheit Ihres Problems kann es hilfreich sein, es in mehrere kleine Teilprobleme zu unterteilen, die Sie dann nach und nach abarbeiten, oder aber einen Bezug zu einer ähnlichen Aufgabe herzustellen, die Sie früher schon einmal bewältigt haben, oder auch, die Sache einmal aus einem völlig neuen Blickwinkel „von außen“ zu betrachten. Zwischenmenschliche Probleme lassen sich beispielsweise oft dadurch lösen, dass wir uns voller Empathie in unseren Gegenspieler hineindenken und dadurch ein neues Verständnis für sein bislang unerklärliches Verhalten gewinnen... Was immer jedoch Ihr Problem sein mag: Höchstwahrscheinlich kann meine Behandlung Ihnen bei seiner Bewältigung helfen!

 

Psychiater: Facharzt für die Diagnose und Behandlung seelischer Erkrankungen.

 

Psychoanalyse: Von Sigmund Freud (1856 – 1939) erfundenes psychotherapeutisches Verfahren. (Böse Stimmen behaupten: Weil Freud zu Beginn seiner Berufstätigkeit sehr schüchtern und alles andere als ein begabter Hypnotiseur war). Der Therapeut kommt dabei nach und nach den unbewussten Wünschen und seelischen Konflikten seiner Patienten auf die Schliche, die diese in zwei oder drei Sitzungen pro Woche durch ihre freien Assoziationen (also das spontane Aussprechen aller Gedanken, die ihnen gerade „ganz von selbst“ in den Sinn kommen) und Erzählungen über ihre Träume ohne eigene bewusste Deutungen äußern. Das ermöglicht dem Patienten die Entwicklung zu einer reifen Persönlichkeit, was allerdings seine Zeit braucht: Jahrelange Psychoanalysen sind eher die Regel als die Ausnahme. Ehrlich gesagt, ich selber hätte dafür einfach nicht die Geduld!

 

Psychodynamische Psychotherapien: Verschiedene Formen und Methoden der Psychotherapie, wobei es vor allem um Selbsterfahrung und Selbstfindung geht; konkrete Veränderungswünsche spielen dabei allenfalls eine untergeordnete Rolle. Letztlich gehen alle psychodynamischen Verfahren auf Freuds Psychoanalyse zurück, die jedoch von seinen Schülern und Nachfolgern mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten weiterentwickelt und abgeändert worden ist.

 

Psychologe: Fachmann für die Seelenkunde

 

Psychopath: Von griechisch: ψυχή,ausgesprochen Psyche, auf Deutsch: Seele und παθών, ausgesprochen pathon, auf Deutsch: Leidender, Betroffener. Psychopathologie ist zwar die Lehre von den seelischen Funktionsstörungen. Der Psychopath allerdings leidet nicht selber, ganz im Gegenteil, es ist ihm vielmehr ein Vergnügen, andere leiden zu lassen. Es handelt sich um eine antisoziale Persönlichkeitsstörung mit einer Tendenz zum Lügen und zu kriminellen Handlungen. Der Psychopath kennt weder Angst noch Schuldgefühle, benimmt sich kalt und herzlos gegenüber seinen Mitmenschen und deren Unglück und schiebt eigene Fehler gern anderen Leuten in die Schuhe. Psychopathen können hochintelligent sein (die nicht so schlauen landen halt früher oder später im Gefängnis) und so charmant, dass jeder, der sie nur oberflächlich kennt, sie für „nett“ hält: Das erleichtert ihnen die  Kunst der Manipulation. Also die optimalen Voraussetzungen, um Karriere in Wirtschaft und Politik zu machen! Deswegen sollen dort nach Schätzungen der Psychologen mindestens 20 Prozent der Führungspositionen mit echten Psychopathen besetzt sein, die sonst nur ein bis zwei Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen.  

 

Psychopharmaka: Sammelbegriff für Medikamente, die durch Einwirkung auf den Gehirnstoffwechsel gegen verschiedene Gemütskrankheiten wirken sollen; nicht nur Psychiater, sondern auch Hausärzte dürfen sie verschreiben und tun das auch häufig. Leider machen sie ihre Patienten nicht immer auf die teilweise außerordentlich üblen Nebenwirkungen und die beim Absetzen auftretenden schweren Entzugserscheinungen aufmerksam.

 

Psychotherapie: Die Behandlung zumeist seelischer, manchmal aber auch seelisch bedingter oder durch seelische Beschwerden verstärkter körperlicher Leiden mit Hilfe von systematischer Einwirkung auf das Seelenleben des Patienten; in meiner Praxis besteht die Behandlung vor allem in Klopfakupressur und Hypnose.

 

Psychotherapeut: Jemand, der die seelischen Probleme, Leiden und Konflikte seiner Patienten mit bestimmten, zumeist bewährten Methoden behandelt.

 

Psychotische Zustände: Akute seelische Störungen, bei denen der Patient den Bezug zur Wirklichkeit weitgehend verloren hat.

 

 

R

 

Redeangst: siehe auch: Lampenfieber; die Furcht davor, sich bei Vorträgen, Referaten oder Diskussionsbeiträgen zu verhaspeln, den Faden zu verlieren und sich unsterblich zu blamieren. Als Gegenmaßnahme lesen viele von Redeangst geplagte Politiker, Manager und sonstige Opfer ihrem gelangweilten Publikum ihre Manuskripte wortwörtlich vor; offenbar ahnen die Ärmsten nicht mal, dass ihnen meine Behandlung auch die Fähigkeit zur freien Rede verleihen kann! Immerhin, das einschläfernde Gemurmel des Vorlesenden hilft den Zuhörern dabei, währenddessen in erfreuliche Tagträume oder sogar in eine wunderbar entspannende Trance abzudriften...

 

Resignation: Das ergebene Sich-Fügen in eine höchst unangenehme Situation, die Sie für unabänderlich halten. Dabei ist es doch durchaus möglich, dass wir beide mit Hilfe meiner Behandlung auch daraus einen Ausweg finden könnten!

 

Roemheld-Syndrom: Nach dem Kurarzt Ludwig Roemheld (1871-1928) benannter Sammelbegriff für verschiedene zusammenwirkende Symptome aus dem Magen-Darm-Bereich. Dabei schiebt der durch Gasansammlungen aufgeblähte Darm den Magen und das Zwerchfell nach oben und übt auf diese Weise starken Druck auf das Herz aus. Tatsächlich kann dadurch die Durchblutung der Herzkranzgefäße ganz ähnlich wie bei einem Herzinfarkt vermindert werden. Es kommt deswegen, besonders oft bei Männern, zu Übelkeit und starken Herzbeschwerden, die einer Angina pectoris ähneln. 

 

Rückkehr aus der Trance: Im Allgemeinen steuere ich Ihren Übergang vom Trancezustand im unendlich weiten Land Ihres Unterbewusstseins zurück in den Dachgarten Ihres Bewusstseins, also ins normale Alltagsdasein, indem ich beispielsweise das Bild von den Stufen gebrauche, auf denen Sie nun wieder in die Normalität hinaufsteigen (nachdem Sie vielleicht zuvor in die Trance „hinuntergegangen“ oder sogar „hinuntergeschwebt“ sind). Allerdings würde Ihr Trancezustand auch dann allmählich nachlassen, wenn ich es versäumen würde, Sie durch ein solches Ritual zurückzuholen. Also keine Angst: Es ist noch niemand auf Dauer im Trancezustand geblieben. Sowas gibt es nur im Film!

 

 

S

 

Sanfte (Therapie-) Verfahren: Sowohl die Klopfakupressur als auch die Hypnosetherapie sind sehr behutsame Verfahren, die sich insofern wohltuend von manchen anderen Formen der Psychotherapie abheben: Denn da wird zuweilen eher mit der Methode „Zuckerbrot und Peitsche“ gearbeitet. Bei mir können Sie ganz sicher sein: Ich stelle Ihnen weder zudringliche Fragen, noch lauere ich darauf, dass Sie mir gegenüber irgendwelche peinlichen Geständnisse ablegen. Es geht mir, ganz im Gegenteil, darum, Sie auf die unglaublich vielfältigen Möglichkeiten aufmerksam zu machen, die bereits in Ihrem Inneren angelegt sind und nur darauf warten, sich der staunenden Umwelt zu eröffnen. Und das Schöne daran ist: Es darf sich für Sie durchaus sehr angenehm anfühlen!

 

Scham: Die quälende Empfindung, sich bis auf die Knochen blamiert zu haben oder nichts wert zu sein.

 

Schamanen: Diese Bezeichnung soll aus dem Tungusischen stammen; die Tungusen sind ein Volk in Ostsibirien. Ursprünglich bezeichnete man damit nur die dort ansässigen spirituellen Heiler. Inzwischen wird dieses Wort in der Umgangssprache aber für auch für Medizinmänner der amerikanischen Urbevölkerung, afrikanische Geisterbeschwörer, melanesische Zauberer, weise australische Aborigines-Älteste und viele andere Leute, sogar Europäer, benutzt, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, durch geheimnisvolle Rituale zwischen dem einfachen Volk und den höheren Mächten zu vermitteln.  

 

Schizophrenie: Eine vom Psychiater Eugen Bleuler (1857-1939) eingeführte, aber leider für Laien recht irreführende Bezeichnung, die wörtlich übersetzt „gespaltenes Gemüt“ bedeutet. Deswegen glauben viele Menschen, dass der schizophrene Patient sozusagen wie Goethes Faust „zwei Seelen, ach!“ in seiner Brust spürt. Gemeint ist allerdings etwas ganz anderes, nämlich eine Abspaltung der eigenen, subjektiven Wahrnehmung von der objektiven Wirklichkeit; oft hört der Schizophrene Stimmen, die kein anderer wahrnehmen kann, er fühlt sich verfolgt, obwohl niemand da ist, er zieht sich von seinen verständnislosen Mitmenschen zurück, wird vielleicht apathisch oder entwickelt völlig bizarre Verhaltensweisen. Schizophrenie tritt häufig bei Jugendlichen auf, die (über)empfindlich auf Cannabis reagieren; leider bleibt sie oft auch, nachdem das Kiffen längst aufgegeben worden ist.

 

Schlaf: Dass wir Menschen (und übrigens auch die Tiere) schlafen  müssen, um zu überleben, wissen wir alle. Der eigentliche Grund für diese regelmäßigen Ruhezeiten ist jedoch längst noch nicht endgültig erforscht – dass wir dabei „unsere Batterien wieder aufladen“, ist ja nur ein Bild, keine wissenschaftliche Erklärung. Immerhin sprechen manche Studien dafür, dass wir im Schlaf und besonders in unseren Träumen allerlei Wissenswertes aus dem Tagesgeschehen ins Gedächtnis überführen. Daher kommt auch der Tipp, vor einer Prüfung oder Klausur das Lehrbuch unters Kopfkissen zu legen. Dass soll dazu verhelfen, dass der Stoff im Traum noch mal durchgearbeitet und besonders gut behalten wird.

Atemfrequenz und Puls werden beim Schlafen langsamer als im Wachzustand, der Blutdruck sinkt ab, und auch die Gehirnaktivität ändert sich – was man mit Hilfe des EEGs sogar messen kann. Im optimalen Falle wechseln sich Tiefschlaf und Traumzeiten – die sogenannten REM-Phasen (REM ist die Abkürzung für Rapid-Eye-Movement, das sind die raschen Augenbewegungen, die während des Träumens auftreten) – währenddessen in einer bestimmten Reihenfolge ab. Häufige Unterbrechungen des natürlichen Schlafrhythmus’ machen uns chronisch müde und reizbar und können sogar zu körperlichen und seelischen Erkrankungen führen. Deswegen greifen viele Menschen zu Schlaf- oder Beruhigungsmitteln, die allerdings oft üble Nebenwirkungen haben. Völlig nebenwirkungsfrei kann Ihnen jedoch meine Behandlung aus Hypnose und Klopfakupressur dazu verhelfen, abends rasch einzuschlafen und am nächsten Morgen zur gewünschten Zeit gut erholt und voller Tatendrang wieder aufzuwachen.

 

Schlaganfall, Gehirnschlag: Der Ausfall bestimmter Hirnregionen, entweder durch einen Gefäßverschluss (in etwa 85 Prozent der Fälle) oder durch eine Hirnblutung (in den restlichen 15  Prozent der Fälle). Die Folge sind oft halbseitige Lähmungen und Sprachstörungen, die sich jedoch bei sofortiger ärztlicher Hilfe und mit fachgerechter Behandlung wieder völlig zurückbilden können.  

 

Schmerzen sind unangenehme, zuweilen sogar geradezu unerträgliche Empfindungen, die uns normalerweise mitteilen, dass wir an der schmerzenden Körperstelle eine Verletzung oder Erkrankung erlitten haben. Insofern sind sie also ein wichtiges Warnsignal. Es kommt aber auch vor, dass die Nervenleitungen dem Gehirn Schmerzen melden, obwohl der organische Anlass dafür gar nicht (mehr) vorhanden ist. Das ist bei vielen chronischen Schmerzen der Fall, die sich sozusagen verselbständigt haben. Ein Extremfall ist der Phantomschmerz.

 

Schmerztabletten blockieren diejenigen Nervenleitungen, die das Schmerzempfinden an das Gehirn melden sollen. Viele Schmerztabletten sind zwar rezeptfrei erhältlich, trotzdem jedoch durch ihre Nebenwirkungen alles andere als harmlos! Deswegen sollten Sie sie keineswegs ohne ärztliche Verordnung über einen längeren Zeitraum hinweg einnehmen. In vielen Fällen hat sich die Klopfakupressur bewährt, um insbesondere chronische Schmerzen „ohne Chemie“ zu lindern. Ja, oft gelingt es dadurch sogar, sie vollkommen zu beseitigen!

 

Schüchternheit: Die allgemeine Neigung, auf die Begegnung mit unbekannten oder unvertrauten Menschen unsicher und ängstlich zu reagieren. Meistens äußert Schüchternheit sich darin, dass wir größere Menschenansammlungen als bedrohlich empfinden, während uns das Gespräch mit Einzelpersonen erheblich leichter fällt. Es gibt aber auch den umgekehrten Fall: Dann erleben wir die Begegnung mit einem einzelnen Menschen (und womöglich den inneren Zwang, diesen in ein blitzgescheites Gespräch zu verwickeln und dabei bloß keine peinlichen Pausen aufkommen zu lassen) als furchterregend, während uns das Sprechen vor einem anonymen Publikum (etwa als Schauspieler oder Redner) weniger ausmacht. Obwohl man die Schüchternheit üblicherweise zu den angeborenen Merkmalen der Persönlichkeit rechnet, lässt sie sich durch meine Behandlung weitgehend, ja, oft sogar vollkommen beseitigen.

 

Schuld, Schuldgefühle: Betroffenheit bei der Erkenntnis, einen Fehler gemacht zu haben. Man sollte annehmen, dass ein kleiner Fehler kaum, ein großer hingegen gewaltige Schuldgefühle auslöst, aber in Wirklichkeit spielt dabei auch die persönliche Empfindsamkeit eine Rolle. So können sich Hochsensible mit riesigen Schuldgefühlen herumplagen, deren Grund anderen, mit einem robusteren Gewissen ausgestatteten Leuten nur ein müdes Lächeln abringen würde. Zum Glück lassen sich übertriebene Schuldgefühle mit Hilfe der Klopfakupressur überwinden.

 

Schweigepflicht: Darunter versteht man die rechtliche Verpflichtung bestimmter Berufsgruppen (wie Ärzte, Anwälte, Pfarrer, Heilpraktiker, Psychotherapeuten), die ihnen von ihrem Klienten anvertrauten Informationen nicht an Dritte weiterzugeben: Dritte sind in diesem Sinne beispielsweise die Presse, meine Familie, meine beste Freundin, Ihr Ehepartner und sogar Ihre Mutter.

 

Selbstheilung, Selbstheilungskräfte: Jeder Organismus ist von Natur aus mit einer erstaunlichen Fähigkeit ausgestattet, Verletzungen und Krankheiten ohne ärztliche Hilfe zu überwinden – schließlich mussten unsere Vorfahren ja über viele Jahrtausende hinweg ganz ohne Arzt oder Apotheker auskommen... Eine optimistische Lebenseinstellung, die Fähigkeit, sich trotz negativem Stress immer wieder auf angenehme Weise zu entspannen, ja, sogar häufiges Lächeln und lautes Lachen fördern nachweislich unsere Immun- und Selbstheilungskräfte; auch durch Klopfakupressur und Hypnose lassen sie sich erfreulicherweise merklich verstärken.

 

Selbstsicherheit: Die im Selbstvertrauen begründete Sicherheit im Auftreten – also etwa die Fähigkeit, freundlich, aber mit Nachdruck für die eigenen oder anderer Leute Rechte einzutreten oder berechtigte Beschwerden ohne Aggression vorzubringen.  Meine Behandlung unterstützt Sie dabei, selbstsicherer zu werden und sich dabei rundherum wohl zu fühlen!

 

Selbstvertrauen: Der unerschütterliche Glaube daran, uns in jeder Lebenslage auf unsere eigenen Kräfte und Fähigkeiten verlassen zu können. Im Idealfall haben uns unsere Eltern so viel Selbstvertrauen mitgegeben, dass der Vorrat davon fürs ganze Leben ausreicht. Wenn dies bei Ihnen jedoch nicht der Fall sein sollte, kann Ihnen meine Behandlung aus Klopfakupressur und vielleicht auch Hypnose dazu verhelfen.

 

Sozialphobie: Eine krankhafte Schüchternheit, bei der die Betroffenen Angst haben, ihr Verhalten könnte von anderen Leuten als „voll peinlich“ entlarvt werden. Sie erwarten vor allem von Menschen außerhalb des engsten Familien- und Freundeskreises ständig Kritik und Demütigung. Nicht nur das Sprechen mit Fremden fällt ihnen schwer, sondern oft sogar das Essen im Restaurant oder das Unterschreiben eines Schriftstücks, wenn jemand zusieht, weil man dabei ihre zitternden Hände bemerken könnte. Zum Glück lässt sich die Sozialphobie mit Klopfakupressur und gegebenenfalls auch Hypnose sehr gut behandeln.

 

Spiegelneuronen nennt man diejenigen (übrigens erst in den 1990er Jahren entdeckten) speziell ausgestatteten Nervenzellen, die uns zu mitfühlenden Wesen machen, indem sie nämlich, auch wenn wir ein bestimmtes Verhalten bei anderen nur beobachten, so reagieren, als hätten wir es selbst ausgeführt. Dadurch können wir bestimmte Gefühle wie Schmerz, Kummer oder Verzweiflung, aber auch Verliebtheit oder Freude anderer Menschen (natürlich in etwas eingeschränkter Form!) am eigenen Leib miterleben. Deswegen lächeln wir zurück, wenn wir einem offenbar gut gelaunten Menschen begegnen, und kämpfen mit den Tränen, wenn wir einen traurigen Film anschauen.

 

steril: frei von Bakterien und Keimen

 

Ihre Stimmung beschreibt, wie Sie sich gerade jetzt, in diesem Augenblick, fühlen: Glücklich? Erwartungsvoll? Vergnügt? Erschöpft? Bedrückt? Deprimiert? Traurig? Gleichgültig? Oder wie sonst...?

 

Stress: Gemeint ist hier ausschließlich negativer Stress – denn der positive Stress, den es bekanntlich auch gibt und der uns angenehm auf Trab hält, ohne uns zu bedrücken und zu bedrängen, macht uns natürlich nicht krank und ist uns insofern herzlich willkommen.

 

Sucht: Anderslautenden Gerüchten zum Trotz kommt das Wort Sucht keineswegs von „suchen“, sondern von siech, einem alten Wort für krank und schwach. Im engeren Sinn verstehen wir unter Sucht die körperliche und seelische Abhängigkeit von chemischen Substanzen wie Alkohol, Medikamenten und illegalen Rauschdrogen; um davon loszukommen, müssen Sie sich unbedingt einer Entgiftung in einer Fachklinik unterziehen. Doch im Anschluss daran können Sie mit Hilfe meiner Behandlung lernen, sich in den Situationen, die Ihnen sonst unweigerlich zum Verhängnis wurden, anders zu fühlen und daher auch anders zu reagieren als früher... Und – haben Sie es gemerkt? Das Verlangen nach Zigaretten habe ich dabei nicht aufgeführt, denn es ist in diesem Sinne eben keine Sucht, sondern „nur“ eine extrem hartnäckige selbstschädigende Angewohnheit.

 

Suggestionen: Von Lateinisch: suggerere,  auf Deutsch: unbemerkt beibringen. Gemeint ist damit, dass der Hypnotiseur dem Klienten absichtlich bestimmte Ideen, Anregungen und Merksätze „einflüstert“, um dessen künftiges Verhalten in eine erwünschte Richtung zu lenken. Zu diesem Zeck ist es sehr hilfreich, ihn zuvor in eine wunderbar entspannende Trance zu versetzen.

 

Sympathisches Nervensystem: Derjenige Teil des nicht vom Willen beeinflussbaren Nervensystems, der auf den Organismus erregend wirkt.

 

 

T

 

Tagtraum: Wenn Sie einigermaßen mit Phantasie begabt sind, wissen Sie sicher aus eigener Erfahrung, dass Tagträume oft sehr wohltuende bildhafte Vorstellungen sind, die Sie – im Gegensatz zum echten Traum – im Wachzustand erleben. Deswegen lässt sich die Szenerie auch absichtlich in die gewünschte Richtung steuern (was bei einem echten Traum erheblich schwieriger ist): Insofern sind Tagträume schon eine Art der Trance, also eine notwendige, allerdings noch nicht ausreichende Voraussetzung dafür, sich endlich zu demjenigen Menschen zu entwickeln, der Sie eigentlich seit jeher sind...  

 

Taillenweite: Ein zuverlässigeres Anzeichen für zuviel Fett im Organismus als das Körpergewicht. Bei Frauen sollte das Verhältnis von der Taillenweite zum Hüftumfang höchstens 8:10 betragen (bei einem Hüftumfang von 100 cm ist beispielsweise eine Taillenweite von nicht mehr als 80 cm wünschenswert). Männer dagegen haben zwar eigentlich keine Taille – allerdings sollte ihr Bauch dennoch keineswegs dicker sein als ihr Hüftumfang.

 

Unsere Terminabsprachen betreffen Ort und Zeitpunkt Ihrer Behandlung und sind insofern verbindlich. Denn ich muss sie ja selbst auch in meinem Terminkalender einplanen...

 

Testosteron: Das stärkste der natürlich vorkommenden männlichen Hormone.

 

Therapeut: Jemand, der Patienten behandelt (oder es jedenfalls versucht) und dabei eine mehr oder weniger bewährte Heilmethode anwendet. Auf dieser Website ist damit im allgemeinen der Psychotherapeut gemeint.

 

Therapie: Behandlungsmethode; im allgemeinen ist damit, zumindest auf dieser Website, eine Psychotherapie gemeint.

 

Thrombose: Verschluss eines Blutgefäßes durch ein dort ansässiges Blutgerinnsel.

 

Todesangst, Todesfurcht ist die weit verbreitete Angst davor, dass unser Leben eines Tages zuende sein wird. Sie verhindert, dass wir uns leichtfertig in Gefahr begeben, und bringt uns zu Bewusstsein, dass wir sterblich sind und unser Leben doch leider sehr kurz bemessen ist; es sei denn, wir haben genug Beweise dafür gesammelt, dass es auch nach dem Ende des Körpers ein wie auch immer gewartetes Weiterleben von Geist und Seele gibt. 

 

Traditionelle Chinesische Medizin, abgekürzt: TCM hat eine rund 5000 Jahre alte Geschichte. Sie beschäftigt sich (im Gegensatz zur europäischen Schulmedizin) weniger mit den einzelnen Organen als vielmehr mit der Ganzheit aus Körper, Geist und Seele. Gesundheit bedeutet in diesem Sinne ein harmonischen inneres Gleichgewicht, bei dem das Chi ruhig und gleichmäßig durch die Meridiane fließt. Krankheiten hingegen erklärt sich für die TCM daraus, dass der Körper eben nicht mehr so gut ausbalanciert ist; die Ursachen dafür können in seinem Inneren liegen (also durch Emotionen wie Angst, Kummer, Sorgen verursacht werden) oder im Äußeren, wobei zum einen (wohl weil die TCM ja in einer eher ländlich geprägten Umwelt entstanden ist) seit alters her Wetterbedingungen wie Hitze, Kälte, Wind eine große Rolle spielen, zum anderen aber auch, vor allem in unserer westlichen Zivilisation, Arbeitsbedingungen, die zu Stress oder quälender Langeweile führen, zuviel oder zu wenig Bewegung, traumatische Erlebnisse, der Verlust geliebter Familienangehöriger oder Freunde und dergleichen mehr. 

 

Trance, Trance-Zustand: Französisch ausgesprochen: trɑ̃s. Von Lateinisch: transire, auf Deutsch: hinübergehen. Bedeutet ursprünglich den benommenen Dämmerzustand, der als Vorstufe zum Schlaf auftritt; in der Hypnose ist damit jedoch eine ganz spezielle Form der Konzentration gemeint, bei der das kritische Bewusstsein ausgeschaltet und das Unterbewusstsein deswegen weit offen und zugänglich für alle gewünschten Suggestionen ist. 

 

Trauma, traumatische Erlebnisse: Von Griechisch τραύμα, auf Deutsch: Wunde, Narbe. Bei einem entsetzlichen Erlebnis (einem schlimmen Unfall, einer Vergewaltigung, dem plötzlichen Tod eines lieben Angehörigen) erleben wir überwältigende Gefühle wie Hilflosigkeit und Todesangst und haben dabei oft die Empfindung, „neben uns zu stehen“ und alles nur „wie in einem Film zu erleben“. Weil in solchen Momenten ein Übermaß an Stress-Hormonen ausgeschüttet wird, prägt sich diese Situation mit ihren Farben, Geräuschen, Gerüchen und Gefühlen ganz besonders tief ins Gedächtnis ein. Der Sinn davon ist wohl, uns in Zukunft vor ähnlichen Situationen zu warnen. Die Gehirnbereiche, in denen diese Erinnerungen als Bilder, Geräusche und Gerüche abgespeichert werden, liegen weit unterhalb der Großhirnrinde in Gehirngegenden, die wir mit eher schlicht gestrickten Tieren gemein haben (man spricht daher auch vom Reptilienhirn). Wir sind daher in solchen Lebenslagen „vernünftigen“ Gedanken oder Worten ebensowenig zugänglich, wie sich ein Krokodil durch einen längeren Vortrag davon abbringen ließe, uns fressen zu wollen. Da kann sich die Klopfakupressur als sehr hilfreich erweisen, zumal dabei (im Gegensatz zur Psychoanalyse oder Verhaltenstherapie) die schlimmsten Bilder, Gerüche, Geräusche gar nicht ans Tageslicht gezerrt werden müssen.   

 

 

U

 

Unbewusst, auch: Das Unbewusste: In der Hypnosepsychotherapie insbesondere von Milton H. Erickson und Dave Elman benutzte Bezeichnung für denjenigen Teil des menschlichen Geistes, der alles weiß und sich an alles erinnert, auch wenn es dem Alltags-Bewusstsein nicht mehr zugänglich ist. Ich selber finde es aber sinnvoller, zwischen den völlig unbewussten Lebensvorgängen wie Atmung, Verdauung, Blutkreislauf einerseits und dem wunderbaren weiten Land des Unterbewusstseins andererseits unterscheiden.

 

 

Ungesunde Nahrung: Ganz bestimmt wissen Sie selbst am besten, was Ihnen das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt, obwohl es Ihnen schlecht bekommt und sich deswegen gern als Fettpolster auf Bauch, Po, Hüften und Oberschenkeln niederlässt: Schokolade? Eiscreme? Frisches Brot? Kuchen und Kekse? Gummibärchen? Lakritz? Currywurst? Pommes Frites? Kartoffelchips? Pudding? Oder sind es eher die Getränke – wie Cola, Bier, Milch, Cappuccino oder süße Säfte? Worum auch immer es sich handelt: Meine Behandlung kann Ihnen dazu verhelfen, dass Sie solchen Genüssen in Zukunft vollkommen gleichgültig gegenüberstehen, ohne das als schmerzlichen Verzicht zu empfinden. Wie Sie sich bestimmt vorstellen können, wird Ihnen dieser Umstand das Schlankwerden sehr erleichtern!

 

 

Unterbewusstsein: Diesen Ausdruck für den natürlichen Gegenspieler des Bewusstseinziehe ich dem in der Hypnosetherapie ebenfalls gebräuchlichen Begriff des „Unbewussten“ vor. In meinen Hypnosen spreche ich gern von der kleinen, gut ausgestatteten und sehr gepflegten Dachterrasse des Bewusstseins im Gegensatz zum unendlich weiten wunderbaren Land des Unterbewusstseins.

 

 

 

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Verhalten:  Damit fassen die Psychologen alle von außen beobachtbaren Handlungen eines Menschen zusammen – zum Beispiel seine Mimik, seine Gestik, seine Sprechweise, seine Reden, seine Haltung und seine Bewegungen. Nicht zum Verhalten zählen hingegen Gedanken, Vorstellungen, Wünsche und innere Bilder, die sich der Umwelt ja, wenn überhaupt, allenfalls indirekt mitteilen. 

 

Verhaltenstherapie: Aus der wissenschaftlichen Erkenntnis, dass bestimmte Reize von außen bei Mensch und Tier bestimmte Reaktionen hervorrufen, entwickelte sich eine Therapieform, bei der das Verhalten sozusagen durch „Zuckerbrot und Peitsche“, heutzutage allerdings mehr durch Belohnungen als Bestrafungen, so gesteuert wird, wie Klient und Therapeut zuvor abgesprochen haben.  

 

Vertrauen: Ihre grundsätzliche feste Überzeugung, dass ein anderer Mensch (in diesem besonderen Falle: ich, und zwar in erster Linie in meiner Eigenschaft als Therapeutin) es gut mit Ihnen meint und nur Ihr Bestes will.

 

Vorstellungen: Zumeist auf die Zukunft bezogene Hoffnungen und Erwartungen, die Ihre Lebensziele betreffen, und die Sie sich daher gern möglichst oft und möglichst bildhaft im Kopfkino vor Augen führen dürfen, um sich auf diese Weise damit anzufreunden, dass Wünsche durchaus wahr werden können – und dass sich das obendrein auch noch überaus angenehm anfühlen darf!

 

Vitamin B12, auch Cobalamin genannt, ist ein essentielles, das heißt: Nicht vom Körper selbst herstellbares Vitamin. Es hilft bei der Herstellung von roten Blurkörperchen und der Funktion des Nervensystems, sorgt für Energie und gute Stimmung, stärkt das Gedächtnis und die Immunabwehr. Einerseits speichert der Körper es, obwohl es wasserlöslich ist, jahrelang. Anderseits kann aber durch eine streng vegane Ernährung schließlich doch ein Mangel entstehen, denn abgesehen von Hefezellen, Algen und milchsauer vergorenem Gemüse wie Sauerkraut findet es sich fast ausschließlich in tierischen Nahrungmitteln. Deswegen sollten zumindest Veganer es vorsichtshalber regelmäßig als Nahrungsergänzung in Pillenform zu sich nehmen.

 

 

 

W

 

Willenskraft, Willensstärke:  Darunter verstehen wir eine Charaktereigenschaft, die noch etliche weitere Merkmale wie Entschlussfreude, Beharrlichkeit, Ausdauer und Zielstrebigkeit umfasst. Wer über diese psychische Energie verfügt, kann mit Leichtigkeit Ablenkungen, Unlustgefühle und ähnliche Hindernisse auf dem Weg zum Erfolg überwinden. Wenn Ihre Willenskraft allein dafür jedoch nicht ausreicht, verleiht meine Behandlung aus Klopfakupressur und Hypnose Ihnen dafür den nötigen Anschub.

 

Willensschwäche: Ein Mangel an Willenskraft, der oftmals mit Resignation einhergeht. Aber – Sie ahnen es schon: Auch auf diesem Gebiet kann meine Behandlung erfreuliche Veränderungen bewirken!

 

 

 

Z

 

Zentrales Nervensystem: Gehirn plus Rückenmark – im Gegensatz zum peripheren Nervensystem, das alle übrigen Nervenbahnen umfasst.

 

Ziel: Je klarer Sie Ihr Ziel formulieren (das kann, wenn Sie sich vorher noch nicht festlegen mochten, durchaus auch in unserem Beratungsgespräch geschehen), desto einfacher wird es, Ihrem Unterbewusstsein in der Trance die zum Erreichen notwendigen Suggestionen einzugeben. Und desto besser können Sie von Tag zu Tag oder von Woche zu Woche Ihre Fortschritte beobachten und sich daran freuen!

 

Zwänge, Zwangsstörungen, Zwangsvorstellungen: Gedanken, die sich ständig ungewollt aufdrängen, und/oder Handlungen, die immer und immer wieder ausgeführt werden müssen, obwohl der oder die Betreffende sich der Sinnlosigkeit dessen durchaus bewusst ist.  

 

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