Die Klopf-Akupressur

Die Ursprünge der Klopf-Akupressur reichen an die 5000 Jahre zurück. Im Gegensatz zur hiesigen modernen Schulmedizin, die ja aus der Anatomie hervorgegangen ist und deswegen den menschlichen Organismus gern als eine Art Maschine betrachtet, bei der man hier mal ein Schräubchen anziehen und dort ein paar Tropfen Öl nachfüllen muss, um alle Funktionen wieder ordentlich in Gang zu bringen, geht es den chinesischen Ärzten seit jeher um die Lebensenergie, das Chi (manchmal auch Qi geschrieben, ausgesprochen aber immer wie: Tji). Strömt das Chi entlang der Meridiane ruhig und gleichmäßig durch den Körper, sind wir gesund. Gerät es aber ins Stocken und staut sich an irgendwelchen Meridianpunkten, dann werden wir krank. Auf dieser Grundlage entwickelte der amerikanische Psychologe Dr. Roger Callahan schon in den1980er Jahren eine Therapiemethode, die er „TFT“ nannte, Thought Field Therapy“, auf Deutsch also etwa: Therapie anhand von Gedankenfeldern

Er hatte nämlich entdeckt, dass sich das Befinden seiner Patienten erstaunlich besserte, wenn sie sich in Gedanken auf bestimmte Probleme konzentrierten und dabei nacheinander verschiedene Meridianpunkte beklopften.

Daher versuchte er, jeder einzelnen psychischen Störung bei seinen Patienten eine eigene Kombination von Klopfpunkten zuzuordnen. Falls Sie sich noch an die Kombinatorikaufgaben im Mathematikunterricht erinnern, können Sie sich wohl vorstellen, was für eine unglaubliche Vielfalt möglicher Klopf-Folgen das schließlich hätte ergeben müssen. Welcher Therapeut sollte sich das alles merken? 

Zum Glück jedoch begegnete ihm dann Gary Craig, ein an der Universität von Stanford ausgebildeter Ingenieur und Coach, der sich nicht nur brennend für Psychotherapie interessierte, sondern auch sehr praktisch veranlagt war.

 

Wer hat's erfunden? Gary Craig!

Während seiner Ausbildung bei Dr. Roger Callahan stellte Gary Craig ihm eine schlichte,  aber verblüffend geniale Frage: Welche negativen Folgen zeigen sich denn, wenn wir statt der jeweils speziellen Kombination aus Klopf-Punkten einfach immer alle für sämtliche Probleme in Frage kommenden Punkte beklopfen? Damit hatte er, bildlich gesprochen, den Hauptschlüssel gefunden: Man brauchte jetzt also nicht mehr für jedes einzelne Problem sozusagen aus einem riesigen Schlüsselbund den exakt passenden Schlüssel heraussuchen, sondern konnte ganz unterschiedliche Beschwerden mit immer der gleichen Klopf-Folge heilen; nur die gleichzeitige Ansprache ans Unterbewusstsein änderte sich natürlich, je nachdem, was der jeweilige Patient auf dem Herzen hatte.

Gary Craig nannte seine pfiffigere Version von Roger Callahans Behandlungsweise EFT“ als Abkürzung für Emotional Freedom Technique“, auf Deutsch etwa: „Methode zur Befreiung von (negativen) Emotionen

Gemeint ist damit, dass uns das Klopfritual von quälenden Gefühlszuständen wie Scham, Angst, Kummer, Ärger und dergleichen mehr befreit, die zuvor untrennbar mit den Erinnerungen an schlimme Erlebnisse verknüpft waren.

Was für eine Erleichterung! 

Es geht bei der Klopf-Akupressur also keineswegs darum, schmerzliche Erinnerungen aus dem Gedächtnis zu löschen. Was aufgelöst wird, sind ausschließlich die eng damit verbundenen qualvollen EmpfindungenAnschließend sind die Erinnerungen zwar immer noch vorhanden, tun aber nicht mehr weh. 

Sie können sie dann mit gebührendem Abstand als einen Teil Ihrer persönlichen Lebensgeschichte betrachten. Die Macht über Ihre Gegenwart jedoch haben sie ein für allemal verloren... Und schon geht's Ihnen besser!

 

Darf Heilung denn so einfach sein?

Natürlich ist der Name meiner Website www.einfach-klopfen.de ein bisschen übertrieben. Sooo einfach ist es nun auch wieder nicht. Zumindest sollten Sie schon wissen, wie und wo und wie lange Sie klopfen müssen, um sich von negativen Emotionen zu befreien. Und vor allem kommt es darauf an, was Sie dabei zu Ihrem Unterbewusstsein sagen. Denn gerade dies spielt bei der Befreiung von Körper, Geist und Seele eine bedeutsame Rolle. Doch abgesehen davon ist die Klopf-Akupressur eine wunderbare Methode, nach und nach das ganze Leben zum Besseren zu wenden:

Nachdem Sie damit sämtliche Lasten losgeworden sind, die Ihnen bedrückende Erlebnisse aufgebürdet haben, können Sie nicht nur mit Ihren Mitmenschen in Frieden und Harmonie leben, sondern vor allem auch mit sich selbst. Das fällt uns zuweilen ja erheblich schwerer... Und das Schönste daran ist: 

 

Ja. Das darf sogar richtig Spaß machen!

Vielleicht ist das für Sie erst mal schwer zu glauben. Denn die offiziell anerkannten (und deswegen von den Krankenkassen bezahlten) Psychotherapien wie Psychoanalyse oder Verhaltenstherapie ziehen sich nicht nur über Monate hin, sondern können auch äußerst schmerzhaft sein, wenn dabei unschöne Erlebnisse und verdrängte Traumata ans Tageslicht geholt und immer wieder aufs neue durchlebt werden müssen. Unglücklicherweise verstärken sich dabei jedoch, wie die moderne Hirnforschung herausgefunden hat, im Gehirn ausgerechnet die Nervenverbindungen zu den negativen Emotionen immer mehr: Aus ursprünglich zarten Fädchen werden so nach und nach immer dickere Schnüre! Davon ahnte man vor etlichen Jahrzehnten, als diese heute noch praktizierten Behandlungsmethoden erfunden wurden, natürlich noch gar nichts.

Bei der Klopf-Akupressur hingegen vermeiden wir diese Verstärkung solcher  Nervenverbindungen soweit wie möglich. Ein intensives Nacherleben vergangener Erlebnisse wird nämlich überflüssig, wenn es nur auf Ihre dazugehörigen Emotionen ankommt.

Übrigens: Auch mir müssen Sie dabei nicht alle Einzelheiten erzählen; es reicht, dass Sie sie selber kennen und während des Klopfens ganz konkret wissen, worum es Ihnen geht. 

In vielen Fällen bietet sich die Hypnose als ideale Ergänzung zur Klopf-Akupressur an. Mehr dazu erfahren Sie im folgenden Text.

 

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